Heimweg

Langsam muss es mal zurück nach hause gehen. Also los!

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Enge Strassen

Also statt Höhle von Veyreau etwa 400 m Abwärts in die Jonte-Schlucht. Strasse gut. Ich mach mir auch schon Gedanken wegen der 3 Tonnen. Das sah alles so gar nicht nach gewichtsbeschränkter Strasse aus. Zu gross, zu gut. Aber am Ende muss ja eine Brücke über die Jonte kommen. Die wollen bestimmt nur die Caravangespanne draußen halten. Hmmm ….

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Weiter in die Cevennen

Nachdem gestern nicht genug Kilometer abgespult wurden, langsam mal weiter und Strecke machen. Eine stillgelegte Eisenbahnlinie lang. Ob man da auf die Brücke kann? Kann man nicht privat Gärten bis an die Brücke dran. Hmgmpf.

Aber jede Menge Esskastanien gesammelt.

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Schöner Wohnbus an der Strecke.

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Minerve: In die Cevennen

Es geht auf kleinen Straßen Richtung Cevennen. Ein bisschen habe ich das Gefühl, das die Stimmung sich ändert. Die Leute sind nicht mehr so offen und amüsiert über den Reiselaster. Schon bei einfachen Ausweichmanövern hatte ich in den Pyrenäen oft das Gefühl, das mir Begeisterung entgegen schlägt oder am Atlantik zumindest Amüsement. Hier ehr Missbilligung. Die Teppichstangen sind auch zurück.

Es soll nach „Minerve“ gehen. Stadt auf einer Felsnadel. Viel Schluchten & Höhlen darum. Eine letzte Festung der Katherer. Das sind die, zu denen der Papst an seine Generäle die Arbeitsanweisung gab „Tötet sie alle, der Herr wird die seinen finden.“

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Parken ist in so einer Zerklüfteten Landschaft nicht so einfach. Der Busparkplatz ist beschrankt und lässt mich nicht rein. Der PKW Parkplatz ist 5 km weg und auch da lässt mich die Schranke nicht rein.

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Hausboote schauen

Natürlich geht es durch diverse Bauprojekte später los, als gedacht. Jetzt erstmal Kilometer machen ist der Plan. Nach Perpingan liegt die sehr maurisch aussehende Festung Salses neben der Autobahn. Die wurde am Wasser gebaut, aber als sie fertig war, war das Meer weiter verlandet und das Ding stand an reiner strategisch er ungünstigen stelle.

Egal, weiter. Die Abenddämmerung pirscht sich an. An der Aude ab von der Autobahn. Und bei schönem Wetter durch schöne Landschaft. Irgendwo an den vielen Kanälen hier muss es doch ein schönes Plätzchen geben! Erste Gelegenheit: Brücke für 1.8 t gesperrt. Einziger brauchbarer Parkplatz schon durch Weißware belegt. Zwei Angler, die sichtlich amüsiert sind über den Laster aus Deutschland.

Die Teidelpfade entlang der Kanäle sind wohl in der Gegend komplett gesperrt. Hmm. Da ist etwas mehr Planung wohl angesagt. Kartenstudium. An der Aude selbst sieht es besser aus. Irgendwie. Kreuz und quer gehts bis Cruxac-d’Aude (oder war es schon Sallèles-d’Aude?) am Canal de Joncton.

Der Ort beginnt mit einem „Boulodrome“ – Sachen gibts!. Kanalbrücke an einer Schleuse – 12 t. Dann will ich am Kanal lang zurück zur Aude da gibt es ein Wäldchen …

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Den Deich lang. Erstmal drauf stehen bleiben und in die Stadt gelaufen. Schleuse. Alt & schick, wie die meisten nautischen Dinge irgendwie sind.

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Auf nach Frankreich

Vom Flughafen Autobahn im Dunkeln.

qv7snapz048Ein paar Nächte steht jetzt Besuch unter einem festen Dach an. Das Häuschen ist aber in einer kleinen Siedlung oben in den Bergen mit extrem sportlicher Zufahrt.
52 Serpentinen heist es. Alles grössere, wie Wohnzimmerfenster kommen per Hubschrauber in die Siedlung heisst es. Die Feuerwehr habe sich eine Alternativ-Piste geschoben, aber die sei gesperrt, heisst es.

Das ist mir zu viel Trubel am Abend. Genau auf der Grenze: Col de Parnissars. Eine Grenzfestung die seit römischer Zeit bis etwa 1944 in Betrieb war.
Der letzte Kilometer durchs enge Örtchen Perthus, dann irgendwann 2.60cm breite Betonpiste. Gut das ich hier schon mal war. Neuzeitliche Festung. Soldatenfriedhof. Turm. Fels; Baum; Eng … Halt!
Ich wäre beinahe auf die Fundamente der Trophee gefahren. Ups!

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Licht aus, Augen zu, Vollmond anschauen, dann wirklich Augen zu.
Am nächsten Morgen starrt ein Touristenpärchen ungläubig auf das dreiste Parkverhalten. Ähm… war nix eingezeichnet… dunkel war’s auch… jaja! Ein Ästlein klemmt hinterm Bordsteinspiegel. “Das war so, das muss so!”

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Besichtigen, auf Steinen rumstapfen, Waldbrandfolgen bestaunen.

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Zum Flughafen

Nach dem sehr robusten Einsatz erst mal Materialpflege.

Das Display hatte beim Überhohlen der Motocross-Truppe geklagt „Blinker Re. defekt“. Stimmt. So’n Bordcomputer kann durchaus auch eine gute Sache sein.

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Ich hab ja von MAN Ein Ersatzlampenset dabei – ist in Spanien Pflicht. Der passende Torx-Schrauben(fest)zieher (nicht -(rund)dreher) war auch beim Auto dabei. Perfekt ausgerüstet! Ich gratuliere mir selbst, dass ich nicht wie gewisse andere Leute mit nicht vorschriftsmässigem Bremslicht quer durch Russland fahre.

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Ganz langsam auf schönem Track durch die Pyrenäen

Mondhell ist es draussen. Wasser plätschert. Bäume Rauschen. Irgendwas ist im Gehölz. Gespenstisches Licht. Ich sortiere Fotos. Und lese „The Fall of the House Cabal“. Kann als Vampiergeschichte durchgehen. Fühle mich doch sehr in der Einsamkeit grad. Bisschen ein kalter Schauer.

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Heute schliesse ich ab; das mach ich sonst nur in Städten.

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Wo haben mich gestern meine Räder nur hin getragen?

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Langsam mal nach Osten

Freitag Morgen. Samstag Abend muss ich am anderen Ende der Pyrenäen am Flughafen sein. Soviel zum „eigenen Tempo“ und „selbstbestimmt Reisen“. Selber Schuld!

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Also weiter gen Osten! Gestern wurden Pläne geschmiedet, heute werden sie umgesetzt.  Pyrenäenhauptkamm auf Schotter kann ich wohl knicken. Entweder sind die Strasssen gut ausgebaut oder Sackgassen oder einspurige Wanderwege. Vielleicht geht es weiter im Süden in Spanien.

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Auf Bergpfaden Zurück zur Höhle

Morgens aufwachen bei niedrigen Wolken. Immerhin gelegentlich kein Regen. Der Luftdruck auf 1600m macht spannende Sachen mit meinen Not-Rationen.

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Der Weg geht ja irgendwie weiter, also fahre ich mal weiter. Was ich am Abend beim Kartenstudium schon gelernt hatte war: Der schöne Weg, den ich auf der Karte entlang des Kamms gesehen hatte war kein Weg, sondern die Grenze …

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