Weiter in die Cevennen

Nachdem gestern nicht genug Kilometer abgespult wurden, langsam mal weiter und Strecke machen. Eine stillgelegte Eisenbahnlinie lang. Ob man da auf die Brücke kann? Kann man nicht privat Gärten bis an die Brücke dran. Hmgmpf.

Aber jede Menge Esskastanien gesammelt.

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Schöner Wohnbus an der Strecke.

Es wird bergiger, die Straßen werden kleiner. Aber kein rechter Stellplatz zu finden. Einmal Müssen wir mitten auf einem Bauernhof wenden, weil es nur als Fußweg weiter geht – schade, auf der Karte sah das Ende des Weges wie der perfekte Stellplatz aus.
Der Bauer findest das doof.

Hatte ich erwähnt, dass LKW-Reisen hier in der Gegend wohl nicht so gut ankommt?

Am Ende doch irgend ein kleiner Pfad bei Ambouls. Zuwegung zu einem Funkmasten. Auf die Wiese. So lange rangieren, bis die Fuhre grade steht. Ups das Auto schaut direkt auf die Terasse eines Hauses. Stück zurück, dass die Kuppe im Weg ist.

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Irgendwelche Kühe scheinen in der Nähe zu weiden.

Wie bereitet man eigentlich Esskastanien zu? Der erste Versuch klappt nur so lala – viel Gefummel, aber lecker sind sie.

Am nächster Morgen raus, das #homeiswhereyouparkit Foto schiessen. Ich schaue über die Kuppe und aus 20 m Entfernung schaut eine Schafsherde zurück. Dafür scheint das Haus weiter hinten nur ein Stall zu sein.

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Hübscher Vulkankegel.

Zurück ins Tal des Dourbie. Von der D991 soll es auf die D145 gehen. Das Navi will nicht so recht. Kurz drauf ist klar warum: Die Brücke über den Dourbie ist laut Schild nur bis 2.4m erlaubt. Uh.

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Da ist doch bestimmt Sicherheitsabstand drin, oder?

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Nach der Brückenquerung kam das Dorf Cantobre in den Blick.
Im Grunde wie Minerve auf einer Felszunge gebaut, aber nicht so wehrhaft, nicht touristisch und netter.
Eine halbe Stunde und man hat alles inklusive Kirche (in der Mitte) und Friedhof (ausserhalb der Stadtmauer) gesehen. Sehr nett und malerisch.Bild
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BildWeiter gen Osten nach Treves. Da malerisch in einem winzigen Tante-Emma-Laden einkaufen.Bild

Die D157 klommt mit irgendwelchen Größenbeschränkungen daher. Die D47 führt erstmal zurück nach West und dann nach Nord auf das Plateau (1011m). Ausserdem ist irgendeine Höhle ausgeschildert.

Weiter nach Norden. Mal ist die Höhle ausgeschildert, mal gar nicht. Es ist knackig kalt: um die 5 C und leicht windig. Brrr.

Ein Ort hat ein komisches Höhenbeschränkungsschild (3.4m wenn ich mich recht erinnere) und eine Breitenbeschränkung „10m“ – ich glaube, das sollte einen Längenbeschränkung sein.

Ich zögere. Doch Leute vor einem Haus winken eifrig, ich solle kommen. Ich zeige Höhe und schaue fragend. Wieder wildes Gewinke: ich sollte einfach fahren. Ja, das Dorf ist eng. Der Mobile Supermarkt verstopft die Strasse und macht die Ecke sehr eng. Passt aber. Keine Ahnung, warum da die Höhenbeschränkung war. Ein paar kilometer glaube ich noch hinter jeder Ecke kommt ein niedriger Tunnel. dann mach ich mir keinen Kopf mehr.

In Mayrueis an der Jonte ist mal wieder ein Schild Richtung Höhle. Dann mal wieder nach Westen. Der Entschluss nach Westen auf die A75 zu fahren ist gefasst, denn langsam muss mal wirklich Strecke gemacht werden. Sonntag muß ich zuhause sein.

D39 dann ab zur D139 Richtung Dargilan. Die Grotte sah sehr zu aus. Aber auf großen Touristenansturm ausgelegt.

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Die Schlucht ist auch spektakulär. 500 m tief.

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Angeblich gibt es noch im Oktober „bis zum Ende der Herbstferien“ Führungen um 14h. Wann sind die Herbstferien? 14 Uhr ist jedenfalls zu lange hin. Am Schacht (Aven) von Dargilan – 130 m runter, aber nicht mit der anderen Höhle verbunden – Mittagspause gemacht. Schön hier.

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Und Kabelsalat ist gesund!

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Dann weiter Richtung Westen zur Autobahn.

In Veyreau die rechte Strasse. Sollte in die Jonte Schlucht führen. Hmm. 3 t steht an der Strasse. Die sieht aber breit und robust aus. „Umdrehen kannste immer noch“ gedacht und einen großen Fehler begangen.

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Minerve: In die Cevennen – Daheim & Unterwegs - 2016-11-13

    […] Weiter gen Nord-Osten! […]

  2. Enge Strassen – Daheim & Unterwegs - 2016-11-13

    […] statt Höhle von Veyreau etwa 400 m Abwärts in die Jonte-Schlucht. Strasse gut. Ich mach mir auch schon […]

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