Von der Insel runter

Da die Insel recht deutlich gemacht hat, keine Camper zu wollen, runter da. Obendrein war das tanken einiger hundert Liter Diesel fällig und der war auf der Île de Ré erstaunlich teuer. Aber auch so fand sich im Hinterland erstmal keine genehme Tankstelle.
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Irgendwann gab es an einem Supermarkt den ersehnten Stoff; aber es war doch recht viel Zirkelei, bis ich an der Säule stand – die war, wie auch das 3.60m Dach, definitiv nicht für LKW geplant.

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Nächstes Ziel „Île Madame“ – eine Gezeiteninsel. Mal ist sie mit dem Land verbunden und mal nicht. Ich bin ganz aufgeregt, dass man trotz Flut auf die Insel fahren kann und darf und poltere gut gelaunt an zwei vorsichtig daher schleichenden Tupperdosen vorbei – gut, wenn man ein Schlechtwegefahrzeug hat!

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Die Insel selbst ist ehr langweilig: Parkplätze mit Teppichstangen. Campingplatz. Gastronomie & Museum haben zu. Festung ist abgesperrt. Die weiter vor gelagerten Inseln sind wegen Flut nicht zu erreichen. Warum der „Brunnen der Aufständischen“ mitten im Meer steht ist auch nirgends rauszufinden.

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Ich frag mich, wofür die pittoresken Fischerhäuser im Wasser stehen.

Weiter gen Süden! Die spektakuläre Schwebefähre von Rochefort wird grade renoviert. Ansonsten: Traglast 12 Tonnen: Hmmmmm…

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Leider sind nur Fußgänger und Fahrräder erlaubt, aber die nächsten Jahre ist wegen Renovierung gar nix erlaubt. Das Museum hat entgegen anderslautenden Ankündigungen auch zu. 100m weiter viel Weissware und ein paar Free-Living Blumenlaster und DüDos beim Freistehen.

Weiter nach Port d’Envaux. Da gibt es denSteinbruch „Les Lapidiales“, in dem sich allerlei Künstler verwirklicht haben und noch verwirklichen. Parken wegen Teppichstangen wiederum lästig. Der Steinbruch ist schon nett, eine Bildhauerin arbeitet grad an neuen Kunstwerken.

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1km bis zum Ort. Schön. Die Strasse vom Steinbruch ist mit Skulpturen gesäumt. Roßkastanien sammeln.

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Der Fluß „Le Charente“ ist unglaublich ruhig und friedlich.

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Der Ort auch. Kein Restaurant hat offen. Dann lassen wir eben kein Geld im Land.

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Parken an einer kleinen Landstraße beim Steinbruch. Morgens scheppert irgendwelches landwirtschaftliche Gerät vorbei.

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Zum Frühstück in den Ort gefahren (ich bin zwar über 3.5 t, aber Anlieger) und mit Brot eingedeckt. Weiter nach Bordeaux rein zum Bahnhof. Das war weniger eng und stressig, als gedacht.

Von da zu den Pyrenäen!

Trackbacks/Pingbacks

  1. Auf nach Frankreich! – Daheim & Unterwegs - 2016-11-12

    […] Am nächsten Tag durchs Meer fahren! […]

  2. Richtung Pyrenäen – Daheim & Unterwegs - 2016-11-12

    […] Von Bordeaux also gen Richtung Pyrenäen. Hab ich eigentlich die Höhlenausrüstung dabei? Zur Gouffre (Höhle) Pierre St. Martin. Die Ultimative europäische Höhlentour. Oben rein, 700 m tiefer wieder raus. Aber der 320m Eingangsschacht ist nicht so das richtige, wenn man allein unterwegs ist ;-)Aber: In den 60ern sollte da ein Kraftwerk in der Höhle gebaut werden. Da hat die Kraftwerksgesellschaft einen Tunnel zur riesigen (Giga, Mega, & Hyper) grossen Halle „La Verna“ gebohrt. Und das Höhlenforscherlatein sagt, man muss nur den Tunneleingang finden und kann dann da rein spazieren. Einige Spassbremsen behaupten, die Türe wäre nur von innen zu öffnen … das soll mein Projekt für die nächsten Tage werden. […]

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