Auf nach Frankreich!

In den Herbst Ferien sollte es irgendwie nach Frankreich gehen. So ganz klar wie, war allerdings nicht – dafür hat man schliesslich ein Wohnmobil, dass man nicht vorbuchen & -planen muß.

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Freitag nach der Arbeit packen und um 18:00 geht es endlich aus dem Rheinland los.

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Aachen. Wie war das eigentlich mit der Maut in Belgien? Ehr nicht. Um Mitternacht vor Paris von der Autobahn. Satellitenbilder studieren. Da wo die Somme mäandert eine halbe Stunde über Feldwege gegurkt. Ist schon echt dicht bevölkert in Mitteleuropa  und ich will ja nicht morgens merken, daß man bei jemand im Vorgarten übernachtet hat.

Auf einem Deich zwischen zwei Armen der Somme Nachtruhe.

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Ziel war es Samstag Abend die Sonne im Atlantik versinken zu sehen.

Also früh los. Leider an keinem Bäcker vorbei gekommen. Auf der Autobahn Kilometer fressen. Kurz vor der Küste noch einen Supermarkt besucht dann über die mautpflichtigen Brücke auf die „Ile de Rè“. Da grüßt einen „Camping und Caravaning überall verboten Schilder“. Und generell „3.5t ausser Anlieger verboten“, fast überall.

Die zweite Ortschaft ist für mich als Anlieger erstaunlich eng…
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Dann kommt eine spektakuläre Kirchenruine. Der Parkplatz ist – wie eigentlich jeder Parkplatz auf der Insel – mit Teppichstangen gegen Fahrzeuge über 2.1m gesichert. Wird halt auf der Wiese vor der Kirche geparkt.

Aber im allgemeinen ist klar – WoMos sind hier nicht gern gesehen. Eigentlich hat jeder Ort auch ein Schild man Ortseingang mit Parkverbot für WoMos von 23-7h. Ich glaube in der Hauptsaison ist das hier nichts.

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Wild geparkt, Festungsstadt besichtigt, Esel bewundert, rausgefunden, dass in Wikipedia Unsinn steht. Sonne im Meer versinken gesehen.

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Die dritte Stadt „Ars-en-Re“ hat als erste kein ausdrückliches Caravarning Verbot am Ortseingang. Aber Teppichstangen allerorten. Und in den winzigen Ortskern traue ich mich eh nicht mit dem Laster. Parken vorm Gemüsehändler – am Hafen wäre es wohl auch gegangen. Übernachtung im Stadtkern im Hotel – einmal Frühstück gemacht bekommen ;-). Ich mag den Ort.

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Tip von der Hotelrezeption wo man frei stehen könnte. Am Leuchtturm vorbei auf der Hauptstraße und dann links ab zur Küste. Erst am späten Nachmittag los gekommen. Der Leuchtturm ist so touristisch, wie die Zugspitze oder die Wartburg. Aber die Empfohlene Strecke zum Strand ist schön sandig, die Äste kommen meistens so eben noch Beschädigung frei übers Dach. Am Ende ist es viel zu eng für einen Laster. Zum Glück sind nur 10% der Parkplätze belegt. Wenden in 30 Süden unter Beachtung von Ästen, Autos und diesen Randbegrenzungsstecken. Picknick am Strand. Ja, hier kann man bleiben, obwohl ausdrücklich verboten. Sonnenunter- & -aufgang. Hach Strandurlaub!

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Am nächsten Tag durchs Meer fahren!

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  1. Von der Insel runter – Daheim & Unterwegs - 2016-11-12

    […] die Insel recht deutlich gemacht hat, keine Camper zu wollen, runter da. Obendrein war das tanken einiger hundert Liter Diesel fällig […]

  2. Hausboote schauen – Daheim & Unterwegs - 2016-11-13

    […] Gesellschaft von einem Pösel aus Siegen. Bei Siegen muss ich an die Pistenkuh 3.0 denken, die ich auf der Ile de Re gesehen […]

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