Unter Tage: die Kalkschlotten

Im Rahmen der VdHK Jahrestagung 2016 im Harz hab es ein besonderes Schmankerl: eine Befahrung der Kalkschlotten im Sangershausener Revier.

Zugang erfolgte über das Bergbaumuseum Röhrigschacht. Dort Seilfahrt auf -280 m. Dann bahnfahrt nach Süden. Von da ein Marsch unter Tage nach Westen zum ehemaligen Grubenhauptlüfter des Reviers um den Thomas Münzer Schacht. Dort ist das  Flachen nach Süden verplombt, dahinter steht 70m Wassersäule an, denn das gesammte Revier ist abgesoffen. Schon auch gruslig.

Marsch nach Norden im Flachen, wobei wir 130 Höhenmeter gewinnen. Dort auf etwa -150m einstieg in den Segen-Gottes-Stollen, einem Erbstollen, der die darüber liegenden Bergweksteile wasserfrei hält. Der Segen-Gottes-Stollen führt deswegen Wasser. Mal bis zur Wade und mal bis zum Oberschenkel. 4 km gen Westen. 

Dann kommen wir an ein Gangkreuz, wo der Segen-Gottes-Stollen 4 km nach Süden geht um in’s Tal zu entwässern. Die letzten 3 km sind schnurrgrade und man kann schon das Mundloch in weiter Ferne sehen.

Die Truppe, die zur Marienglasschlotte (Segen-Gottes-Schlotte) will biegt nach Süden ab.

Wir wollen zur Elisabethschächter Schlotte und folgen einem Flachen bergauf gen Norden. Alte Grubeneinrichtu g vom Kahn, über Wasserbetriebene Lohrenbahnen bis zu Holz-Rohren begleiten uns. Der Streckenplan wird unübersichtlicher. Wir kommen an einem verbrochenen Förderschacht vorbei. 

Dann wieder nach Westen in einen Wasserführenden Stollen.

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