33: an’s Nordende

Isafjördur hatte uns nach den einsamen Gegenden am Vortag toll gefallen und das Hotel  Horn verabschiedete sich mit einem guten Frühstück.

Jemand anderes revanchierte sich damit, mit dem Lift stecken zu bleiben. Die isländischen Lifte sind seltsam: nur eine Plattform, die sich im Schacht bewegt – man kann bis zur Decke sehen. Nach Kinderrettung, ging es los in das lokale Akkordeon- & Fischerreimuseum (!). Oder Heimatmuseum. Ist auf jeden Fall in einigen der ältesten Gebäude des Landes. Nett war’s da und die Kinder hatten einen Mörderspass mit der Harpunierkanone. Der Ausguck oben auf dem Gebäude sorgte auch für viel Freude.

Tanken und Scheiben reinigen – wir wollen ja was sehen – dann ging es los weiter gegen den Uhrzeigersinn um die Westfjorde.

Ein Stück weiter gab es ein Straßenschild „Seehunde“ und tatsächlich, 50 m von der Uferstrasse hingen zwei duzend Seehunde ab. Am Straßenrand hing ein Duzend Touristen ab. Beide Gruppen betrachteten sich interessiert.

Es war eigentlich für den ganzen Tag Regen angekündigt, aber eigentlich gab es nur ein paar Schauer und war ansonsten OK. Wir passierten ein nettes Café (N 65.96221°  W 22.83622°) wollten aber weiter.

Heydalur (N 65.84399°  W 22.67780°): da soll es Ponyreiten für Kinder und gutes Essen geben, hatte ich irgendwann mal notiert. Also nix wie hin!

Primus dazu:

Dort gab es viel Sachen zu sehen. Im Essenssaal stand ein Käfig mit einem Graupapagei den Secundus und Tertia so doll aufregten das er in lautes Gebrüll ausbrach und aus dem Saal gebracht und ins Klo gesperrt werden muste!
Daraufhin dürften die beiden endlich Reiten gehen.

Das Reiten verlief soweit nach Plan und es wurde eine nette Runde um den Hof gedreht.
Danach geb es Kuchen für alle. Der Plan hier zu Übernachten musste aufgrund von Überfüllung des Hotels Abgebrochen werden.
Also weiter.

Erwähnenswert ist noch das ich „Puffin“ (Papageientaucher) gegessen hab und der nicht wie Hühnchen schmeckt. Es gab einen tollen Spielplatz einen Campingbereich, eine eingestürzte und eine wackelige Brücke, ein Treibhausschwimmbadsattelkammergebäude und viel, viel Liebe zum Detail. Wenn die ein Zimmer frei gehabt hätten, wären wir geblieben. Zum Campen war es uns zu früh am Tag, nass & stürmisch.

Weiter ging es Richtung Holmavik. Wir wollten eine Halbinsel über einen Bergpass abkürzen, aber da stand ein Sackgassenschild dran. Einstieg bei N 65.81972°  W 22.66022°. In manchen Karten, geht die Hauptstrasse als 633 aussen am Meer entlang, in anderen als 61 über den Berg. Das ganze Stück Nervenkitzel, ob sie Strasse nicht irgendwo weggespühlt ist, oder so – war aber nicht, wir kamen gut durch.

Dann die Küste hoch Richtung Djupavik. Tolle alte Heringsfabrik. Wir wollten aber nicht in das Hotel vor Ort, sondern Campen, also weiter nach Norden.Ach ja: die Tankstelle im Ort hatte geschlossen, das war ein bisschen doof. Mit nicht so vollen Tanks in eine Lange Sackgasse das ist unentspannt.

Bei Nordur bzw. Norðurfjörður gab es scheinbar mehrere Campingplätze und ein Hostel. Vielleicht auch alles unter gemeinsamer Verwaltung. Sprach uns aber nicht so an. „Der Rabe“ von Jörg Vosswinkel gibt ein bisschen Eindruck von der Gegend.

Bei dem „letzten Freibad vor dem Polarkreis“, Krossenslaug gefiel es uns gut. Strand & Spiel und Zelt aufschlagen. Wir dachten, wir hätten das Schwimmbad für uns, aber gegen 21:00 wurde es richtig voll. 3×2 Isländer und 5 Britische Touristen. Morgends ab 8:00 herrschte auch schon wider reger Betrieb. Eintritt 450 Kronen für Erwachsene und 200 für Kinder – ist es auf jeden Fall Wert. Es gibt Toiletten, Duschen und eine beheizte Umkleide. Aber Krossneslaug scheint auch so richtig viel besucht zu sein.

Dann Licht aus, gruseln bei vorbeifahrenden Autos, Regen und Schafsgeblöke.

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  1. Island 2013 | Daheim & Unterwegs - 2013-12-22

    […] der Ringstrasse weg gehalten. Der größte Ort, den wir besucht haben war Isajfördur (Tag 32 und 33) in den Westfjorden, wo es uns sehr gut gefallen […]

  2. 34: postindustrielle Landschaften | Daheim & Unterwegs - 2014-01-05

    […] an unserem aufregenden Stellplatz mit leichtem Donnergrollen – aber eigentlich gibt es in der Gegend keine Gewitter – […]

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