26: Gletscher und Landmannalaugar

Frühstück auf der Hütte und dann Richtung Süden auf der 35. Dann rechts an, eine Strasse, die vielleicht direkt bis zum Gletscher führen soll.

Tut sie tatsächlich. Erst Piste bis zu einer Hütte. Dann weiter eine sehr schlechte Piste. Alles praktisch bei Null-Sicht.

Es geht durch ein riesiges Geröllfeld. Dann plötzlich der Gletscher. Und mir wird ein für alle mal klar, was Gletscher mit der Landschaft anstellen. Ein Pistenbulli und zwei Schneemobile stehen rum. Der Boden scheint Permafrost oder was ähnliches zu sein, und ist auf nie Perfide Art und Weise matschig. Ich will mir Handschuhe anziehen, doch einer fällt, wird sofort von einer Böe erfasst und landet in einer Matschpfütze wo der Wind ihn auch noch einmal wendet. Kletschnass und durchdrungen von feinstem Aschegriesel.

Auf dem Rückweg zur 35 kommt uns ein kleiner Hochlandbus mit behelmten Touristen entgegen – die kommen wohl für eine Schneemobiltour.

Wir fahren weiter Richtung Süden zum „Golden Cycle“, der Haupttouristenroute um Reykjavik. Zunächst „Gullfoss“, der Goldene Wasserfall. Visitor Center, Reisebusse, Gedränge. Es gibt eine ntiefer gelegenen Aussichtspunkt, den wir ansteuern und wo nicht ganz so viel Gedränge ist. Ja der Wasserfall ist hübsch. Aber die Gegend nicht. Außerdem regnet es seit dem Frühstück.

Wir fahren auf gut ausgebauten Strassen weiter nach Landmannarlaugar., das soll ja der Landschaftlich Hotspot sein. Zwischendurch an einem Café gehalten, um Mittag zu essen. 9000 Kronen los geworden und es war nicht lecker und wir waren nicht satt.

Der Süden ist anders, als der Norden. Buschiger oder gar waldiger.

Eine spannende Seilfähre. Viele Wasserkraftwerke. EineWjndmühle. Steinwüste. Dann Wider Schotterstraße und recht starkes Gerumpel bis Lanmannarlaugar. Vor dem Campingplatz die berühmte Furt, die nicht jeden bis zum Campingplatz gelangen lässt. Busladungrn voller Camper in einheitlichen Zelten. Der berühmte heiße Fluss proppenvoll. Ein Schaf, das blökt, weil es seine Mamma verloren hat.

Aber nett hier. Es hört auf zu regnen. Nette Leute kennengelernt. Früh ins Bett.

Gegen Dämmerung trifft die „Land Rover Experience“ ein, die recht Ulkig mit dem Konvoi aus identischen Autos aussieht. Wagenburg, Zack-Zack-zach Schlafdächer auf. Die Jungens haben aber ganz offensichtlich Spass bei Ihrer Tour.

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  1. Island 2013 | Daheim & Unterwegs - 2013-12-22

    […] vie Freude hatten wir an der Langhanes Halbinsel, der Gegend um Lokinhamrar und Strandir. Aber spektakuläre Ruinen gibt es eigentlich überall.  Das “Künstlerdorf” Selardalur bereitete uns auch […]

  2. 25: Hochland | Daheim & Unterwegs - 2014-01-07

    […] nächsten tag sollte es dann zum Gletscher und nach Landmannalaugar […]

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