9: Weiter durch die Pyrenäen

Nach der ereignisreichen Nacht begrüßte uns ein sehr kalter Morgen. Kein Wunder auf 1800 m. Immerhin haben wir unsere erste Nacht zu fünft diesen Sommer gut überstanden.
Die Entscheidung ist, direkt los zu fahren, anstatt unsere Essensreste in der Kälte zuzubereiten. In Ribes de Fresner gibt es einen Bäcker, dass wissen wir von einem vorherigen Besuch da.

Wir sehen die Kühe, deren Glocken wir den ganzen Abend gehört hatten, an der Anderen Talseite. Von dem auf der Topografischen Karte eingezeichneten Bergwerk ist nichts zu sehen. Aber jede Menge Kühe. Eine Schutzhütte links des Weges läd zum Besichtigen ein. Ganz schön rustikal! Mit zugemülltem Stall und rußigem, finsterem Schlafraum. Andenken eines 4×4 Clubs. Anschluss für einen Generator.

Rechts zweigen immer wieder Wege mit Hinweistafeln zu Bergwerksruinen ab. Hier geht ein Bergwerkswanderweg lang.

Die Strecke wird deutlich knackiger, wir verlieren immer wider die Traktion – ich hätte den Reifendruck senken sollen. Spitzte Steine, starke Gefälle und 9 Bachdurchfahrten – allerdings geht keine bis zu den Radnarben. Ich denke eine Tour in West-Ost Richtung wäre schwieriger, als andersrum (wie wir fahren).

Wir kommen in einen kleinen Ort und schieben und mit nur einem Spalt breit Luft an der Kirche vorbei – eng hier. Ab dann Asphalt bis Ribes de Fresner. Vorher noch ein altes Zementwerk oder so gefunden. Eine genaue Routenbeschreibung gibt es hier.

In Ribes einkaufen. Energy Drinks sind im Supermarkt einzeln gegen Diebstahl gesichert.

Nun soll es zum Sonnenofen gehen. Der war auf einem Meiner Physikbücher und auf einem Band von „Das neue Universum“, der sich in meiner Kindheit bei uns zuhause fand. Von Ribes de Fresner geht es über die Pyrenäen nach Frankreich, dort um eine Spanisçhe Enklave herum und zu einem Solarenergiezentrum. Tolle Landschaft drumherum mit recht viel Wanderern. Aber kein Solarofen, der ist noch 10 km weiter.

Der Große Solarofen ist angemessen beeindruckend. Wir speisen zu Mittag und trocknen das Gelt in der Sonne. Wohin jetzt? Nach Andorra wollten wir immer schon und S nah waren wir nochmalige dran! Also da noch vorbei. Einen Campingplatz in Andorra aus dem ADAC Campingführer gesucht und ab dahin.

Andorra ist wirklich abgelegen. Und grösser als gedacht. Und weniger hässlich als erwartet. Dafür ist der Campingplatz preislich AUD Schweiz-Niveau, von den sanitären Anlagen aber gar nicht.

Mobile Daten sind unverschämt teuer, weil Andorra nicht in der EU ist.

in Landschaft ist toll, und es gibt jede Menge „wild“ umherlaufender Pferde mit Kuhglocken um den Hals. Scheinbar war grad in Andorra die Mountainbike WM und generell scheint hie alles im Zeichen des Fahrradfahrens zu stehen.

Wir sind froh, in Andorra gewesen zu sein.

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