Befahrung der Krankenhaushöhle in Raeren

IMG_7260Die „Hospitzhöhle“ hab ich ja schon seit Jahren im Auge. „Hospitzhöhle“, „Krankenhaushöhle“, „Zwergenhöhle“, „Spitalgrostte“. Alles das gleiche. Inzwischen waren alle Genehmigungen eingeholt und zu fündt ging es an die Befahrung der angeblich 177m Langen Höhle.

Der Eingang ist zwar mit einem Brett verstellt, aber die Höhle wird reichlich von Ziegen frequentiert und ist voll Grass und Kot. Es wird recht schnell eng und nach 15 m (A) findet sich in auf der Seite ein „Ziegennest“. Gradeaus war es erst mal zu niedrig zum Weiterkommen. Nach Beschaffung von Schlitten & Schaufel haben wir dann den Mist weggegraben und die Strecke eng, aber befahrbar gemacht.
Der Krankenhausdirektor berichtete von einem kürzlich Befahrungsversuch, der berichtete „nach 20 m sei es schon zu eng gewesen“.
Es geht in eine kleine Halle, in der man aufrecht stehen kann. Der Rest der höhle wird durch vielleicht 4 m hohe Gänge geprägt, die aber oft in eine obere und eine Untere Ertrage getrennt sind. Vonn der Halle geht es abwärts und dann direkt wieder Aufwärts. Bier finden sich jede Menge Baumstämme, ca 25 cm im Durchmesser und ca. 30 cm Lang.
Sinter ist stark beschädigt. Aber es gib viel neuen Sinterwuchs von 3-10 cm.
Wir sind zunächst rechts abgebogen. Da findet sich ein schöner, wassergefüllter Schacht (B), der im Plan als P5 gekennzeichnet ist. Der Zustieg ist Eng, doch der Schachtraum mag 4×4 m Messen. Die Wasseroberfläche ¨åche lag heute ca 2.5 m unter der Gangsole. Andreas berichtet er hätte auch schonmal die Wasseroberfläche 1m und ein anderes mal 10 m unter der Gangsole beobachtet. Am Schacht gibt es einen rostigen Haken und einen Spit.
Weiter ging es zur Gabelung und dann in den linken Ast. Hier niedriger Gang und harter Sinter Boden. Dann. Gradeaus Niedriger Gang an der Decke. Nach links „Umleitung“ ca 1.5 m tiefer mit tollen mini-Sinterpools. Überhaupt einiges an schönen Sintererscheinungen. Wo sichd ie Beiden Gänge wider vereinigen © ein kleiner See. Scheinbar gleicher Wasserspiegel, wie im Schacht.
Im nächsten grösseren Raum (D) auf dem Boden ein Rinnsal, dass von Norden nach Süden fliesst. Wir sind wider in die obere Etage und dann Richtung Süden – nach ca 10 M wurde es aber mächtig eng und nur einer (Patrick)konnte bis zur End-Engstelle vordringen. Den Langen Gang nach Westen haben wir übersehen.

Hier findet sich der Eintrag der Hohle im „Atlas du Karst du Wallonie“.

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