Rundtrack: Entlang der alten Eisen-Feldbahn

In den Pyrenäen gib t es am östlichen Ende den Mount Carnigu, den Nationalberg der Catalanen. Und an diesem Berg gibt es einst eine blühende Eisen-Erz Industrie.

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Durch zwei Berichten auf feldbahn-dossenheim, wollten wir uns das ganze mal anschauen. Gestartet wurde in Amelie-Les-Bains und von dort aus ging es auf der D53 hinauf zur Siedlung Montbolo. Schon auf dieser Strecke gab es jede Menge alte Steinbruch Aktitiväten zu bestaunen, aber es war auch klar, das Besucher hier unerwünscht seien.

In Montbolo soll es die Höhle „Balma de Montbolo“ geben, aber wir haben sie nicht gefunden – aber auch kaum gesucht.

Von Montbolo ging es dann zum Weiler Can Kirc (bis hier hin 8.5km aus dem Tal, 15 Minuten) und von da eiter auf einer Piste zur Verladestelle „village minier de Formentera“ – der Weg war leicht zu finden und gelegentlich auch ausgeschildert. Praktisch alle Abzweigungen sind – zum Teil aus Brandschutzgründen – verboten.

In Formentera endete die Feldbahntrasse und die Güter wurden per Seilbahn nach Montbolo transportiert. Wir konnten aber keine Masten oder dergleichen finden. Es fand wohl auch eine Verhüttung statt, jedenfalls gibt es die mächtigen Reste irgend einer Art von Hochofen zu bestaunen und umfangreiche Erzbunker- und Umfüllanlagen.

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Die 5 Kilometer Piste bis hier hin sind recht kernig mit allerlei Auswaschungen und Haarnadelkurven, um die ein Landcruiser nicht in einem Zug kommt. (SG3 nach Denzel). Wir haben dafür eine halbe Stunde gebraucht.

Ab da geht die Piste deutlich zivilisierter weiter.  Wir sind zunächst gut 5 km / 30 Minuten zum „Tour de Batèr“ gefahren udn habend abei vor allen Ulkige Weidezaundurchlässe besichtigt. Leide rist die alte Bahntrasse, die voller Tunnel und Abstrusitäten sein soll nicht mit dem PKW befahrbar, sondern inzwischen Wanderern vorbehalten und schneidet auch nur ganz selten die Piste – das hatten wir uns anders vorgestellt.

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Vom Turm ging es erstmal wieder gut 1 km zurück und dann weiter parallell zur Feldbahntrasse. Ab hier ist die Piste absolut PKW tauglich. Nach knapp 2.5 Kilometer kann man linker Hand mienenanlagen besichtigen, weil hier in der Gegend auch die Feldbahntrasse kreuzte. Hier in der Gegend verteilte sich auch ein knappes Duzend geparkte Autos, die wohl jeweils irgendwas picknick- oder besichtigenswertes gefunden hatten.

Nach weiteren 2.5 km landet man auf der D13 wo man rechts über D13 und D618 in einem grossen Bogen zurückkehren kann.

Man kann die Tour bei wikiloc ansehen, oder als KML herunterladen.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Schmugglertour Ceret | Daheim & Unterwegs - 2013-03-02

    […] Ein Paar Tage waren wir von Spanien herüber gekommen. Ein Paar Tage drauf ging es entlang der alten Eisen-Feldbahn. […]

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