Höhlen, Sand und Meer

IMG_3343Heute sollte es vom wunderbaren Château La Thuilière in der Dordogne zur Küste und dann immer gen Süden gehen.

Frühstück gab es erst ab 10 Uhr (!), was für uns Landeier deutlich zu spät war

Das Frühstück fand in der Hotelküche statt, war köstlich und hatte eine einmalige Atmosphäre – da konnten wir die Stunden des Hungers vorher vergessen und in eine gemütliche und versöhnliche Urlaubsatmosphäre abgleiten.

Nun wollten wir bei diversen Höhlen / Steinbrüchen / Kellern vorbeifahren. Eigentlich suchten wir die das Abri de Saint-Germain-la-Rivière und die Grotte de Pair-non-Pair. Auch dieses Foto versprach etwas, was ich zunächst für Bunkeranlagen hielt.

IMG_3361In der Passage de la Roque und der Route de Lavoirs in Saint-Germain-la-Rivière (44.9503,-0.331333) gibt es jede Menge spannende Steinbrüche, vermauerte und nicht vermauerte Zugänge und Löcher voll Gerümpel. Und auch die Reste des im Strassennamen erwähnten Waschhauses fanden wir.

Auch fanden sich ein Stück weiter bei 44.952378,-0.323386 und bei 44.9503,-0.331333  Eingänge zu Steinbrüchen, die vielleicht auch als landwirtschaftliche Lager verwendet wurden. Eine Hegend voller unterirdischer Aktivität, aber jetzt auch nicht unglaublich spannungsgeladen.

Also weiter zur Grotte de Pair-non-Pair. Nach einigem Gesuche fanden wir etwas – allerdings war die Höhle mit einem neuen „Höhlenmenschenmuseum“ Touristisch voll erschlossen und das Museum hatte Ruhetag. Das bedeutete, wir konnten nicht mal auf den Parkplatz fahren, um Picknick zu machen.

IMG_3370Wir haben dann das kleine Naherholungsgebiet von „Prignac et Marcamps“ („Site Naturel“) am „Chemin du Moulin de Landard“ (45.042,-0.4915) gefunden.

Das erste „Camping-Picknick“ mit allem Zipp & Zapp inklusive eines Schläfchens im Schatten. So muss Urlaub sein!

Dann wollte ich noch ganz dringend Europas größte Düne, die Düne von Pilat sehen. Tja. Ein grosser Sandhügel mit jeder menge Touristischer Infrastruktur drumherum. Voll, laut, Andenkenstände. Ich bin aber bis auf den Hauptkamm der Düne geklettert und das war schon spannend. Das Ding ist im wahrsten Sinne des Wortes „unscharf an den Rändern“ und ständig in Bewegung.

Die Ganze Fahr über war ein bisschen Unsicherheit über unsere Unterkunft. Wir wollten im Hotel Arguibel in Guéthary übernachten, dass wir über Mr & Mrs Smith gebucht hatten. Aber scheinbar war es zu einer Überbuchung gekommen – kein bett mehr frei. So wurde von allen Beteiligten auf Englisch und Französisch rumgetrödelt, um uns unterzubringen. Ich kann nicht Klagen, Mr & Mrs Smith ist da allen Ansprüchen gerecht geworden, aber es war doch stressig.

Am ende Mussten wir dann das dicke Buschtaxi in die Verwinkelte Innenstadt von Guéthary bugsieren, um ganz nett und charmant mitten in der Stadt zu übernachten. Unsere erste Nacht im Baskenland!

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Gut gegessen und dann die Sonne im Meer versinken gesehen. Das hatte ich noch nie zuvor gesehen – geht ja erstaunlich schnell. Die Stadt selber war lebhaft mit umfangreichem Touristenbesatz, der teilweise Gitarre spielend und Wein aus dem Tetrapack trinkend am Meer sass. Das diese Touristen üblicherweise Mitte 40 waren überraschte mich ein wenig.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Durchs Baskenland | Daheim & Unterwegs - 2013-03-17

    […] wir am Vortag aus Richtung Norden gekommen waren, wollten wir heute eine Landesgrenze – von Frankreich nach Spanien, aber keine Volksgrenze […]

  2. Von der Normandie nach Süden | Daheim & Unterwegs - 2013-03-18

    […] Frühstück am nächsten Morgen war dann genau so schön, wie das […]

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