Trou Manto/St-Etienne

Trou Manto und die irgendwann damit verbundene Höhle St-Etienne liegen beim Ort Ben Ahin / Huy bei etwa N 50.507, E 5.1961. Parken kann man entweder kurz vor dem Ende der Stichstrasse oder an der letzten Kurve des Ackerwegs vor der Schranke. Die Adresse fürs Navi ist „Rue de la Poudrerie, 4500 Huy, Belgien„.

Hervorragende Informationen zur Höhle gibt es wie so oft beim Speleoclub Avalon.

In der unmittelbaren Umgebung sind einige kleinere Höhlen, aber Trou Manto erkennt man ganz gut, weil eine Art „Klettetersteig“ vom Talgrund bis zum Höhleneingang führt. Das ist auch gut so, denn bei Nieselregen ist der Weg bis zur Höhle ehr unerfreulich. Der Höhleneingang ist aber ganz klar nicht zu übersehen.

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Die Höhle scheint recht alt zu sein – zumindest ist sie mächtig verwunden und nciht mehr aktiv. Die Erste Halle kann man so besuchen, für die zweite Halle ist Schachttechnik angesagt, wobei man den 10 Meter Schacht bestimmt auch bequem mit einer Dratseilleiter hinbekommt.

Wir haben zwei Klebehaken am P10 Schacht gefunden, die wir nciht so toll fanden – der eine war schon zu nahe am Schacht um einen optimal-sicheren Zustieg zu gewähren und der zweite war nicht weit genug draussen, um sicherzustellen, dass das Seil immer frei hängt. Da kommt man lebend runter udn wieder hoch, aber elegante Seilführung ist anders. Die tiefen Kerben in der Auflagestelle des Seils zeugen davon, dass dies wohl das übliche Rigging ist. Avalon deutet an, dass man weiter durch anschlagen kann und dann frei absteigt – wir haben nix gefunden, aber auch nicht intensiv gesucht. Wenn man den Schacht (gesichert) übersteigt, kommt man noch in einen anderen, kleinen Raum – das hatten wir aber übersehen.

In der unteren Halle gibt es nach rechts, links und unten ein paar Fortetzungen zu erkunden.

Es soll noch der Aufstieg in einen Weiteren Raum möglich sein, aber auch den haben wir übersehen – mir ist auch nciht ganz klar, ob aus der oberen, oder unteren.

Mit einem 15 Meter Seil, 2 Karabinern und Schachtzeug kann man die Höhle befahren. Es wird aber ein 20 m Seil für Schacht und Traverse empfohlen und ein 15 Meter Doppelseil (also 30m) für den Aufstieg in die weitere Halle.

Beim Ausstieg aus der Oberen halle kann man sich links in die St. Etienne hallten und sich durch cieleicht 80 m Schluf und Engstellen nach draussen kämpfen. Ich will das dringend nochmal ausprobieren, denn ich bin mir nciht ganz sicher, ob ich da durch passe – es ist schon ganz schön eng.

Die 626 m lange und 48 m tiefe Höhle ist seit mehr als 150 Jahren Touristenziel und der Sinter, der noch da ist hat seinen Glanz verloren. Trozdem ist der Formenreichtum stellenweise sehr beeindruckend. Die ideale Höhle für eine entspannte Kaffeetour.

Sie ist mit einem UBS-Schloss verschlossen und wird im Winter zum Fledermausschutz komplett gesperrt. Und das Schloss war wunderbar leichtgängig – dem hatte jemand scheinbar kürzlich WD40 spendiert. Wir waren etwa 2 Stunden in der Höhle und als wir gegen 20:00h am PArklatz ankamen, kam und grad eine andere Caver Gruppe entgegen – an einem Dienstag.

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