Beatty – take me Home, Country Roads

Gestern wollten wir in Beatty übernachten. 1200 Einwohner hat das Kaff und mehr Geschäfte, die geschlossen waren und leer standen, als aktive Läden (und Hotels). Wir waren im „Atomic Inn“ gebucht, was im Internet toll aussah und grossartige Reviews hatte. Es war aber nur so lala. Immerhin gab es ordentlich Internet. Der Rest der Stadt war allerdings katastrophal: der General Store war pleite, ein „Food Mart“ hatte etwa so viel Lebensmittel, wie eine kleinere deutsche Tankstelle – und der Vitamingehalt war auch vergleichbar. Das Museum (!) gab es zwar, aber es hatte nur drei Stunden am Tag geöffnet und alles sah ungemein rümpelich aus. Im Internet wurde vor mehreren der (insgesamt 3 oder 4) Essensmöglichkeiten in der Stadt gewarnt, so dass wir in das „1. Haus am Platz“ gingen, um Abendessen zu bekommen. Das war ein Mexikanischer Imbiss. Die Tischdecken waren mit schmieriger Plastikfolie abgedeckt, die Wände hatten Flecken von Essensresten, die Cola schmeckte wässerig und die Kinder fanden das Essen ungenießbar. Ich war in zu vielen Ecken der Welt, um aus geschmacklichen Gründen zu verhungern. Wir hatten ganz klar den „Little Town Blues“ und versuchten unsere Reise umzuplanen, um mehr Strecke zu machen und schneller in die ZiviIsation kommen. Für den nächsten Tag ging das aber nicht, wegen horrender Storno-Gebühren.

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