Posterous – mein neues „Web 2.0“-Spielzeug

Ich muss sagen, je länger ich posterous nutze, desto mehr bin ich davon begeistert. Immer wieder entdecke ich neue Features, die das Leben ungemein erleichtern.
 
Aber von vorne: Posterous ist eigentlich nichts weiter als eins von diesen tumble-Blogs wie tubmlr oder soup.io. Der erste auffällige Unterschied, ist der dass posterous sehr schön per Mail zu benutzen ist. Man kopiert Bilder oder Texte (auch HTML) einfach in die Mail und man schickt die mail an post@posterous.com.
 
Posterous kann zudem noch das Posting an unzählige weiter Social-Media-Seiten oder Blogs weiterleiten. Hat man diese Dienste eingerichtet, so ist dies der Standard. Will man nun aber ein bestimmtes Posting an keinen Service oder nur an ausgewählte Dienste weiterleiten, so steuert man dies über die Empfänger-Mail-Adresse (posterous@posterous.com od. facebook+blog@posterous.com).
 
Auch Tags werden von posterous unterstützt. Diese schreibt man hinter den Titel des Postings in das Subject der Mail. „((tag: media, culture))“
 
Neben dem komfortablen Posting per Mail, das in Zusammenarbeit mit Skitch große Freude macht, gibt es auch die Möglichkeit des Postings über ein Bookmarklet. Mit skitch lassen sich übringens Screenshots per Drag und Drop direkt in die geöffnete Mail ziehen, ohne die Bilder vorher auf einen Server hochladen zu müssen. Zieht man das Bild-Icon in Skitch auf das Mail-Symbol im Dock, so wird eine neue Mail mit dem Bild geöffnet.

Das Bookmarklet bietet eine Auswahl der Bilder an, die auf der Seite zu finden sind und die zum Posting hinzugefügt werden sollen. Klickt man auf das Bild so erhält man das rohe HTML, das man nach Belieben ändern oder mit weiterem Text versehen kann. Will man noch mehr auf der Seite markieren und kopieren so stört das Bookmarklet doch ungemein.

See and download the full gallery on posterous

Suche und Kommentarfunktion auf posterous sind sehr gut gelöst. Die Kommentare erscheinen nach Klick mit Ajax auf der gleichen Seite und der Kommentator kann auswählen, ob sein Kommentar auch auf Facebook und twitter gepostet werden sollen und ob er eine Benachrichtung per E-Mail möchte.
 
Der Link „autopost“, der über den eigenen Beiträgen erscheint, ermöglicht es im Nachhinein einzelne Beiträge noch auf einzelne Services zu posten. Gute Sache das. Sehr gelungen sind auch die Bildergallerien, die ellenlagen Blogpostings mit vielen Bildern in übersichtliche kleine verwandeln.

Ebenso charmant auch die Statistik-Funktion von posterous. Von Haus aus, kann man sich hier schnell einen Überblick über die Anzahl der Seitenaufrufe, favorisierten Seiten und Kommentare machen. Ansonsten gibt es noch die Einbindung von Google Analytics sowie die Verwendung eines eigenen Domainnamens.
 
Für mich aber das Killerfeature ist wirklich die einfache Integration von E-Mails mit der Auswahl der Streuung über die verschiedenen Services. Kann mich erinnern, dass ich zuletzt mit Mento soviel Freunde mit einem neuen Service hatte.

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