Das Sprintkonzept

Hier einige erste Erfahrungen mit dem Sprintkonzept:

Probleme:

  • Wie kann man sich den Supportaufwand in der Woche vom Hals schaffen?
  • Sollte einer nicht am Sprintkonzept teilnehmen und Support machen?
  • Haben wir überhaupt soviel Supportaufwand oder geht das trotzdem? Könnte trotzdem klappen.
  • Wir brauchen mehr Keyuser, dann hätten wir noch weniger Support.
  • Es gab Termine in der Woche, die nicht abgesagt wurden. Was ist mit regelmäßig stattfindenden Terminen?
  • Was ist mit dem Tagesgeschäft? Angst haben, dass irgendwas dazwischen kommt.
  • Die Inbox muss regelmäßiger gelesen werden. Aber nicht in irgendwelchen Pausen, sondern 15 Minuten im Paar mit Priorisierung und antworten 2 mal am Tag (vormittags und nachmittags)
  • Wie kann man wichtige Tickets trotz des Sprintkonzeptes bearbeiten? Der Punkt konnte nicht abschließend geklärt werden, so dringende Tickets gab es diese Woche nicht.

Positives:

  • Anlaufschwierigkeiten sind ganz normal.
  • Aber auch gut, dass bei einigen Teilnehmern Unmut aufkommt, so dass auch noch mal focussiert wird, dass wir das mit dem Sprint alle wollen. Und man wieder ins allgemeine Wuseln verfällt.
  • Es herrscht hohe Zufriedenheit.
  • Endlich kann mal etwas schaffen.
  • Man legt bei Schwierigkeiten das Projekt nicht einfach beiseite, sondern versucht sich gemeinsam durchzubeißen. Vor allem, wenn man den Hang hat bei Schwierigkeiten erst mal darüber nachdenken zu müssen und vielleicht mal kurz in die E-Mails zu schauen: das ist tötlich.
  • Man hat sofort einen Wissenstransfer an den Partner.
  • Brainstorming mit eingebaut.
  • Durch die Arbeit an den wirklich wichtigen Dingen, kann der Supportaufwand sicher noch einmal deutlich reduziert werden.

Morgendliches Meeting:

  • Das morgendliche Meeting wird als äußerst positiv empfunden.
  • Man focussiert sich jeden Tag neu, arbeitet als Team und wurschtelt nicht jeder für sich rum.
  • Es wird an einem Tag einiges geschafft, vor allem unangenehme Dinge gehen mit Unterstützung durch den Teampartner leichter von der Hand.
  • Man weiß am Abend, was man gemacht hat.
  • Man bespricht jeden Morgen, was man am Tag zuvor gemacht hat. Bei wöchentlichen Sitzungen kann man manchmal kaum sagen, was man in der ganzen Woche gemacht hat.

Nachmittägliches Meeting:

  • Macht durchaus Sinn.
  • Sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern.
  • Gut um mal eine Pause zu machen.
  • Da kann man sich austauschen.
  • Neue Ideen haben.
  • Erfolgserlebnisse mitteilen.
  • Frust loswerden.

Fazit:

Alle zwei Wochen ein Sprint von einer Wocher ist durchaus praktikabel. Man muss sich nur darauf einstellen und während der Woche Pause möglichst viel von den angelaufenen Sachen erledigen. Anlaufschwierigkeiten sind normal. Trotzdem weiter machen.

Das Thema des Sprints sollte in der Woche davor festgelegt werden und sollte von allen als wichtig und zukunftsorientiert empfunden werden. In den morgenlichen Sitzungen werden die täglichen Arbeitspakete geschnürt und die Teams gebildet.

Das Sprintkonzept wird von allen als überaus positiv empfunden. Man schafft deutlich mehr, als wenn man sich alleine dem Projekt widmen würde. Wenn man alleine an wichtigen Dingen arbeitet, lässt man sich gerne mal von weniger Wichtigem ablenken. Sich nebenbei im E-Mail-Lesen zu verlieren geht einfach nicht, wenn jemand neben einem sitzt.

Durch das Sprintkonzept kann man außerdem Ablenkungen von außen deutlich reduzieren, da durch den neuen Arbeitsstil in jeder Minute präsent ist, dass man sich ja jetzt auf etwas Bestimmtes konzentriert.

Durch die Sprints nehmen sich die Teilnehmer mehr Zeit sofort Dokumentationen anzufertigen und den Lösungsweg komplett in den entsprechenden Tickets zu notieren.

Wir haben in einer Woche, in der wir eher schlecht als recht mit dem Sprintkonzept gearbeitet haben, viele Dinge von unserer To-Do-Liste streichen können, die wir schon seit Monaten vor uns hergeschoben haben. Insbesondere Dinge, die wichtig sind, da sie den Support-Aufwand der EDV-Abteilung deutlich reduzieren werden.

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