russland

Dies ist kein Weg nach Хулимсунт (Khulimsunt)

Nach einem ereignisreichen Tag und einer feierlichen Nacht war es spät in’s Bett gegangen und wir wurden vom Klang von Regen eingeschläfert. Viel Regen. Aber wir standen ja auf einer Kuppe. Am nächsten Morgen war ich doch etwas überrascht: ein Großteil unserer Reifenspuren war verschwunden und die Fahrbahn hatte in weiten Teilen eine ganz neue Decke aus Schwemmsand bekommen. War das ein gutes oder schlechtes Omen? Erst mal meine... [mehr]

Brücken bauen nach Khulimsunt

Nach einer weiteren Nacht in Ivdel wollten wir endlich den Bogen nach Norden schlagen. Tanken bei LUK Oil mit allgemeiner Bargeldverwirrung. Auf wunderbarem Asphalt, auf dem einem 85 km/h fast zu wenig vor kam, ging es nach NOO Sovetskiy (Советский) – da endet die Strasse im Grunde und es geht nur noch mit einer Bahnlinie weiter. An der Republikgrenze Svedlovsk/Khantia-Mansia wird die Strasse sofort bedeutend schlechter. Aber zunächst werden... [mehr]

Zurück von Man PuPu Ner

Von unserer Rückfahrt nach der Umkehr samt obskurer Kontrolle gab es zuerst bei guentersleben.de zu lesen. Hier jetzt mein Blick auf die Tour. Wir standen ja mehr oder weniger auf einer Strassenkreuzung und die Nacht brachte einige Überraschungen: Gegen 3:00 fuhr ein Kamaz 6522Kipper (1,80 Meter Wattiefe!) an uns vorbei Richtung der Datschen von Ushma (Ушма). Eine halbe Stunde Später kommt ein ZIL-131 mit Auflieger vorbei, auf... [mehr]

Nach Man-PuPu-Ner

Nach der Nacht in Ushma erstmal eine Outdoor Waschmaschine angesetzt. Dann los weiter nach Norden. Knackige Piste. War gar nicht mal so einsam, gelegentlich kam Gegenverkehr. Und ich hatte mal ne Schraube locker. Aber auf nen grober Keil muss nen grober Klotz … Nach 25 km kam eine Furt über die Auspiya (Ауспия), die harmlos war. 500 m ist eine gut fahrbare Abzweigung nach Westen, die wir ignorieren. Nach weiteren 3... [mehr]

Von Ivdel Richtung Man PuPu Ner.

Unser Weg durch Serow über Landstrassen und dann von Ivdel aus aus der Zivilisation nach Norden über üble Pisten bis zur Umkehr gab es zuerst bei Günther zu lesen. Hier meine Version der Ereignisse: Nach unserer Anreise nach Ivdel am Vortag kann es Richtig in die Einsamkeit Richtung Man PuPu Ner gehen. Im Grunde werden wir auf 150 km dem Fluss Lozva (Лозьва, Loswa) gen Norden folgen. Es geht erst... [mehr]

Wegweiser nach Man PuPu Ner

Leute, die sich ganz sicher waren, dass man zu den Steinriesen fahren kann. Zu lesen bei Günni.... [mehr]

Perm-36 – das GULAG Museum

Nachdem wir so erfolgreich eingekauft hatten, stach mich dann doch der Hafer. Ruhetag schön und gut, aber zwei mal am gleichen Ort übernachten? Ich hatte Perm-36 im Kopf, das GULAG Museum – angeblich eine der letzten erhaltenen Strafkolonien. Wo liegt das denn? Angeblich schwer hin zu kommen! Besser ne Tour von Perm aus buchen! Klingt wie ein Ziel für uns. Nach einigem Gesuche wissen wir: Das Lager liegt nur knapp drei... [mehr]

Konvoi Fahren

GSL und ich haben ja schon den einen oder anderen Wochenendausflug gemeinsam gemacht. Aber noch nie mit zwei Lastern und so total harmonieren wir dann auch nicht. Ich bin mehr der Fahrer mit Hut (“warum soll ich jetzt überholen, ist doch gemütlich mit 75 km/h”) und er mehr der Fahrer mit Mütze (“bei 110 km/h schlägt der Begrenzer ja brutal beim beschleunigen zu!”). Ich vergesse gerne mal nach... [mehr]

Ruhetag

Nach der gestrigen Monster Tour war heute mal Ruhetag angesagt. Der Stellplatz stellte sich als erstaunlich gelungen dar und ich begann meinen verschlammten, ins Auto gestopften Kram auseinander zu sortieren. Und waschen. Und zumindest die Einstiege am Auto entschlammen. Und in der Sonne sitzen. Ich war von den körperlichen und Psychischen Anstrengungen der letzten beiden Tage doch gut durch. Zwischenzeitlich Chat mit meiner persönlichen Beratungsstelle für Nutzfahzeugfragen: Ja, 0.8... [mehr]

Die Reise zum Ruhetag

Nach dem Kampf mit Matsch und abspringenden Reifen sollte der Tag geruhsamer werden, endete aber doch irgendwie in Erschöpfung. Recht schnell waren wir in Biserovo (Бисерово), wo ich noch mal den Reifendruck anpasste während Günther den Ort nach einem Tanta-Emma Laden (Magazin) und einer Gelegenheit Wasser zu fassen absuchte und dabei beinahe eine niedrig hängende Telefonleitung mitnahm. Alles nix, weiter nach Afanasyevo (Афана́сьево)! Afanasyevo gefiel uns jetzt im Abendlicht... [mehr]