litauen

10: Auf der Kurischen Nehrung, russischer Kulturschock

Nach dem Sonnenuntergang am Abend im Dunkeln vorm Morgengrauen Spaziergang auf die andere Seite der Nehrung nach Preila um den Sonnenaufgang zu sehen. Duschwasser schon mal an, damit es nach Rückkehr eine warme Dusche gibt. Auf halbem Weg bemerkt, dass ich ja auch das Fahrrad hätte nehmen können. Aber jetzt zurück und mit dem Fahrrad wieder …. ? Neee. Anscheinend ist das Ding da hinten auf dem Heckträger aus den Augen aus... [mehr]

9: Allein im Memelland

Früh aufwachen, ein kurzer Abschied vor dem Flughafen und noch die 10 Meter bis zum Terminal aus dem Schlafzimmerfenster winken, dann schnell nochmal Augen zu. Von wegen. Die erste Turboprop-Maschine beginnt um 5:15 ihre Motoren Warmlaufen zu lassen. Klingt wie ein wild gewordener Rasenmäher nur 100 mal lauter. Vielleicht war das doch kein so toller Stellplatz direkt vor dem Flughafen. Kaum rollt die eine los, beginnt die andere mit... [mehr]

8: Der Tag am Meer

Ein Tag am Meer. Strand, Dünen und Wassersystem zerlegen. Auf dem gestern angefahrenen Platz hinter den Dünen in Lettland. Der Grauwasserheber geht nicht mehr. Nach einer sehr mühseligen Zerlegeaktion wird klar, dass das „Schaufelrad“ von der Motorachse gefallen ist. Das ganze wieder fest schrauben, schraube mit Sicherungslack sichern, geht wieder. Bei der Gelegenheit auch noch die Kaffeemaschine getuned: Wenn das Auto schräg steht, neigt die Kaffeetasse dazu, von den Vibrationen... [mehr]

7: Raketen, Outsider Art und Datschen

Wir waren ja schon abends bis vor die Tore des Museums gefahren. Hier in der dünn besiedelten Gegend östlich des Sees „Plateliu ez“ wurden anfang der sechziger Jahre die wenigen Anwohner umgesiedelt und dann unter höchster Geheimhaltung unterirdische Silos für vier Nuklear-Raketen, die gen West Europa gerichtet waren angelegt. Da diese Raketen bessere Feuerwerkskörper waren, konnten sie nur durch die exakte Ausrichtung und die genau richtige Menge Treibstoff auf ein... [mehr]

6: Ankunft in Litauen: Klaipeda bis Žemaitijos Nacionalinis Parkas

Nach einer guten Nacht auf der Fähre gab es ein nicht ganz hervorragendes Frühstück. Auf Fähren finde ich ja immer Busreisegruppen besonders schaurig-interessant. Dann ging es lange am grossen Hafen von Klaipeda und der Kurischen Nehrung vorbei, bis wir am Fähranleger waren. Klaipeda wird vom Meer aus wird von zwei Hochhäusern dominiert, die je nach Blickwinkel wie in oder zwei Häuser aussehen. Klaipeda heist auf Deutsch oder hieß „früher – je... [mehr]