Island 2013

Höhlen in Island

Island ist ja für seine Vulkane bekannt. Weniger ist es für seine Vulkanhöhlen bekannt – ausser bei Vulkanspeleologen, das sind die Leute, die Vulkanhöhlen erforschen. Vor gut zen Jahren fand in Reykjavik sogar das „Tenth International Symposium on Vulcanospeleology“ statt, in dessen Zusammenhang allerlei Dokumente über Isländische Höhlen Produziert wurden. Reisebericht von John Pint Reisebericht von Greg Middleton Unterlagen des Symposiums Wenn man aber nun die Kollegen von der vulkanspeleologischen Zunft... [mehr]

Erste Tagesetappe: knapp 40 km

Wir wollten ja beschaulicher reisen lernen. Also heute in aller Ruhe gepackt, geputzt, Gras geharkt (war noch nötig), Unkraut gejätet, Nachbarn besucht. Um 19:00 h fühlten wir uns dann bereit. Noch eine Nacht im eigenen Bett war uns zu doof. Ab ins Auto und Richtung Süd-Ost (Deutschland ist von uns zuhause immer Richtung Ost). Mit Lokalen sah es in und um Monschau schlecht aus und nach 20:00 h... [mehr]

02: immerhin bis in den Odenwald

Natürlich waren wir vor 6 Uhr wach. In der Nacht war noch ein Passat auf dem benachbarten Parkplatz aufgetaucht, einige Male türenknallend aus- und eingestiegen, und hatte sich dann wohl auch schlafen gelegt. Auf der nahen Eiffelstrasse fahren viele Autos kaputtem Auspuff. Um 6:30 waren wir wider auf Achse. Viel Gesehen in der Vulkaneifel. Eine Primärhöhle. Den Tuffsteinwasserfall. Ein Maar (Vulkankrater). Burgen. Gedöns. Fernfahrersonnenbrand. Dann Richtung Odenwald. Da die... [mehr]

dritter Reisetag: nach Osten.

Die Nacht auf dem Campingplatz war schon abenteuerlich. So viele Leute so nah aufeinander mit s wenig Stoff dazwischen. Kleine, eingezäunte Königreiche, aber auch viel Offenheit. Strenge Campingplatzregeln, die gestreng ignoriert werden. Viele Buschtaxi Bewunderer. Mobile Kafeemaschine getestet. Klappt. Um 8:05 waren wir vom Platz. Richtung Osten. Weinheim mit seiner „Korps-Burg“. Und der alten Großmühle und dem sechs Mühlen Tal und dem Steinbruch. Einkaufen in einem Mini Supermarkt. Mittagsschlaf... [mehr]

4: Konstanz

Irgendwo zwischen Feldern. Im Morgengrauen Geraschel und Getapste. Dann totaler Radau, wie wenn fünf Katzen in einem monumentalen Kampf verwickelt sind. Später entdecken wir einen Mader. Der schaute uns so verdutzt an, wie wir ihn. Kaffeemaschine erzeugt diesmal akzeptable Ergebnisse. Zur Werkstatt, wo es inzwischen die Mittelkonsole für uns gibt. Wir treffen jemanden, der auch grad vor der Werkstatt steht. Er kommt grad aus Island und will mal da spuckende... [mehr]

05: Von der Scheune in die Alpen.

Eine alte Mühle in einem Konstanzer Außenbezirk. Fast zu Ende Saniert. Aber natürlich keine Parkplätze. Wir stehen also in der Scheune, auch wenn wir nicht komplett rein passen. Am Morgen 100 m Zum Bodensee. Neblig-schön samt Schwan am Ufer. Wir beherrschen uns und springen nicht rein, auch wenn uns der See mit 18C als „total warm“ beworben wurde. Also zurück zur Mühle und im Mühlengarten gefrühstückt. Jede Menge Fuß- und... [mehr]

06: Alpenfestungen

Am nächsten Morgen soll es nach Piemont gehen und dann weiter zu den Seealpen. Aber erstmal ein paar Stunden Bürotag. Vor dem Frejus-Tunnel erblicken wir ein Fort. Aber wie kommen wir von der Autobahn runter? Man glaubt es kaum, aber der korrekte Weg ist, rechts an der Mautstelle vorbei und dann quer, durch die Schlangen, die auf den Tunneleinlas warten, kreuzen. Wir erreichen das Fort, bestaunen es. Kommen in die... [mehr]

7: Familienwidervereinigung

Nacht auf dem Rastplatz, viel Autobahn, dann die Lieben treffen und es sich gut gehen lassen.... [mehr]

8: Durch die Pyrenäen

Mit den Kindern an Bord sind wir das Tech-Tal entlang gefahren. Immer weiter nach oben, bis es über den Pyrenäenhauptkamm ging, der hier bei 1800 m noch recht niedrig ist (N 42.36762° E 2.45379°). Von da sollte es westlich gehen nach Ribes de Fresner und von da dann wieder über die Pyrenäen nach Frankreich, wo es eine Spanische Enklave und den großen Sonnenofen zu bewundern gab. Statt der... [mehr]

9: Weiter durch die Pyrenäen

Nach der ereignisreichen Nacht begrüßte uns ein sehr kalter Morgen. Kein Wunder auf 1800 m. Immerhin haben wir unsere erste Nacht zu fünft diesen Sommer gut überstanden. Die Entscheidung ist, direkt los zu fahren, anstatt unsere Essensreste in der Kälte zuzubereiten. In Ribes de Fresner gibt es einen Bäcker, dass wissen wir von einem vorherigen Besuch da. Wir sehen die Kühe, deren Glocken wir den ganzen Abend gehört hatten, an... [mehr]

10: Track: auf Schmugglerpfaden aus Andorra

Am Vortag war uns klar geworden: Wir Campen eigentlich direkt an dem berühmten „Schmugglerpfad“ über den Port de Cabús (2305 m) von Andorra über die Geisterstadt Tor nach Spanien. Hmm. Eigentlich wollen wir jetzt nach Island, also ehr nach Norden. Aber wo wir schon mal hier sind? Es geht auf der Seite Andorra gut ausgebaut Berg auf. Mountainbiker kommen uns entgegen. Dann ein Einbahnstrassenschild, und kurz darauf Schotter. Wir beschliessen... [mehr]

11 Zurück nach Belgien

Autobahnetappe. Ab nach Hause. 48 Stunden zum Waschen, Zelt trocknen, Reorganisieren, Arbeiten. Ganz schön rumgekommen sind wir bisher.... [mehr]

12: Bürotag / Zusammenfassung

Den 11. Tag hab ich im Büro verbracht. Zeit für ein Resümee. Bisher sind wir 3700 km einmal im Uhrzeigersinn um Frankreich herumgefahren. Frei stehen geht, Campen mit Kindern geht, frei Stehen mit Kinden geht (schwieriger), offroad mit 3.2 Tonnen geht, Langstrecke geht, Kochen geht, wir sind eigentlich Bereit für Island. Tag 1 Tagesetappe in die Eifel Tag 2 in den Odenwald, Steyr gucken Tag 3 nach Markt Bibart... [mehr]

13: sortieren, packen

Der heißeste Tag des Jahres. Wir packen, sortieren, schwitzen, räumen zuhause auf.... [mehr]

14: weiter gen Norden

Belgien, Niederlande, Deutschland Richtung Dänemark. Wir fahren Überland und stellen fest, das die Gegend wahnsinnig langweilig ist. Dann eben Autobahn. Bei Hamburg riesiger aber netter Zeltplatz an der Elbe. Freunde beschmausen.... [mehr]

15: Dänemark

Wir sind heute zwei Wochen unterwegs. Frühstück und packen dauert doch bis 10:00 – auch wenn man um 6 aufsteht. Mit Secundus Campingduschenbedienung geübt. Interessante Brötchen gibt’s in Hamburg. Tanken. Überraschung: die Senkung des Reifendrucks hat scheinbar den Verbrauch um mehr als ein Liter gesenkt – im Zukunft nicht mehr auf das trauen, was die Werkstatt auf die Reifen tut. Elbfähre. Durch Hamburg. A7 Richtung Norden. Stau an der Brücke... [mehr]

16: bis zur Nordspitze Dänemarks

Ein recht ereignisarmer Tag. Erstmal ein toller Morgen zwischen den tollen Dühnen auf dem tollen Campingplatz „Nr. Lyngvig“. Bis In Ruhe Kaffee gekocht, gefrühstückt, eingepackt ist, ist es 11. Jemand war zu Füße Brötchen holen und eine knappe Stunde weg – der Campingplatz ist größer, als man denkt. Dann fahren, fahren, fahren. Dänemark zieht sich. Fähre, 10 Minuten Überfahrt. Am Straßenrand eine Sandskulpturenausstellung. Anschauen! Sand wird in Ca 50 cm hohe... [mehr]

17: auf die Norröna

Heute war Einschiffung. Der Wetterbericht kündigte Regen ab 7:00 h an. Also früh aufstehen, in der Hoffnung, alles noch trocken ins Auto zu bekommen. Nach 48 h im Auto auf der Fähre wäre sonst vermutlich alles gut feucht gewesen. Das Päcken brauchte heute auch extra Konzentration, weil wir während der Überfahrt nicht ans Auto können und auch nicht gemeinsam das Schiff betreten können. Fahrer und Passagiere kommen getrennt auf... [mehr]

18: auf See

Schiff fahren. Ist aufregend und langweilig. Mit gelangweilten Kindern ist es auch anstrengend. Das Essen ist zweifelhaft. Der Zwischenstopp in Thorshafen (Färöer) war auf vielen Ebenen beeindruckend. Am nächsten Tag kamen wir dann endlich auf Island an.... [mehr]

19: der erste Tag in Island

Jetzt sind wir nach der Überfahrt auf Island. Und das funktionierte so: Schiff, früh, Frühstück voll, Zimmer raus, eine Stund den Fjord lang, gequetschte im Fahrzeugdeck, aufs Dach gestiegen, Wohnwagenterror – abgerissener Spritzschutz am Kotflügel, Vignette klebt jetzt superdoof, Zoll unproblematisch, Werbeprospekte von Mädels ins Auto geworfen. Ab nach Egistadir, Anstrengende Passfahrt weil viele deutlich schneller sind, als wir. kein Stadtzentrum zu finden. Netto Supermarkt, Bankomat, Bonus und Elektroladen, Surfstick, Gen... [mehr]

20: ins leere Nordland – Langanes

Nach unserem ersten Tag und der ersten Nacht in Island: Frühstück im Hostel Ytra-Lón – wobei wir ja angeblich in einem Hotelzimmer / Appartment für gut 150 € übernachtet hatten. Herbergsfrühstück in einem liebevoll mit Treibgut und Kram eingerichtetem Wohncontainer. Alles Selbstgemacht aber nicht zwingend unendlich lecker. Wie immer: das Brot gewöhnungsbedürftig. Als einzigen Fisch gibt es Lachs. Die Tischbeine sind umhäkelt. Hatte ich erzählt, dass ich gestern vom Herbergsvater / „Farmer“ (so nannte... [mehr]

21: klassischer Island Tourismus

In Ásbyrgi scheint die Sonne am Morgen. Die Laune ganz oben. Tolle Duschen, Secundus und ich duschen zusammen für 500 Kronen 5 Minuten und werden beide sauber. Dann ist aber Schluss mit Sonne und den Rest des Tages ist es „bewölkt mit Schauerneigung“. Der Campingplatz ist aber sehr zu empfehlen. Trockenschränke sind ein nettes Extra. Die Kinder liebten den Spielplatz neben dem Duschhaus. Nach der Übernachtung in Asbygi sollte es... [mehr]

22: ins Hochland

Morgens weniger Regen, als am Vorabend, aber es war eine nasse Nacht. Erstmals Duschen mit Thermalwasser. Das Stinkt nach Ei. Sehr. Einige freuen sich über die Ausrede, nicht duschen zu müssen. Wir hatten am Vorabend Wäsche zum Wäschen abgegeben, und um 10 soll sie fertig sein. Fachsimpeln mit diversen anderen Campern. Uns werden Pistenzustandsberichte abverlangt, die wir gerne geben. Allerdings merken wir, dass wir aus den anderen Reisenden nur sehr... [mehr]

23: der lange, sonnige Morgen.

Heute Nacht war es in Hrafnagil unter Null und mit unsrem Stellplatz direkt am Wasser wirklich frostig. Aber morgens knallte die Sonne und wir bummelten. Und bummelten. Und plauderten mit den Nachbarn. Und bummelten. Um 13:30 waren wir dann vom Campingplatz. Akureyri umschifft und einfach um Fjorde gekurft. Vorher noch zu einer Hütte oberhalb von Akureyri bei 65° 39.332′, -18° 8.705′ gefahren, weil mir so war, als... [mehr]

24: Nordisland

Vom paradisischen Lonkot nach einem ausgibigen Frühstück entspannt um die nächste Halbinsel gegurkt. Erst hatten wir noch überlegt, ob wir nicht noch eine Nacht länger in unserem Fundstück „Bucolic Ressort Lonkot“ vom Vortag bleiben sollten, aber wir wollen weiter! Bucolic bedeutet übrigens „Rustic, pastoral, country-styled“. Den nördlichen Steindamm zur Insel Þórðarhöfð („Thordarhöfdi“) (65° 57.555′, -19° 26.618′) gefahren. Die meleonengrossen Kieselsteine auf dem Damm machten dabei ordentlich Radau – nur... [mehr]

Erste Materialschäden (24. Tag)

Die Rüttelpisten fordern erste Opfer: Schraube aus der Markise verschwunden, die steht jetzt nicht mehr. Schraube ist aber wohl noch vorhanden. Schraube aus dem Grill verschwunden, Griff jetzt ab. Geht auch ohne. 10A Sicherung vom Computer durchgebrannt. Hatte nur eine 7.5 A Sicherung zur Hand. Momentan läuft’s auch so. No-Name iPhone Netzteil hat einen Kabelschaden. Thoughbook hat keinen vetnünftigen Platz und fällt zu oft runter. Alles mögliche vermacht... [mehr]

25: Hochland

Die Nacht war nicht unproblematisch. Abends hatte sich schon ein Bein der Markise gelöst, weil sich eine Schraube auf der Schotterpiste losgerüttelt hatte. Nachts dann Radau: die Markise, die wie immer flach am Auto runter hängen lassen, war zu einem Segel geworden und flatterte im Wind. Als Markise ganz einrollen und alles was darunter lag ins Auto räumen. Im Schlafanzug. Immerhin war es mit 10 grad oder so recht warm.... [mehr]

25/26: Nacht im Hochland

Übernachten auf einer Hütte im Isländischen Hochland an der 35. Fast jedenfalls. Die Hütte Árbúðir war für eine Gruppe Pferdemädchen ausgebucht. Es gäbe aber noch ein kleines Haus mit einem Doppelbett und einem Einzelbett … Den Streit der Kinder kann man sich denken. Das Ende vom Lied: Zwei Kinder in der Hütte, eins im Zelt, Eltern im Auto-Klappschlafdach. Viel unterhalten mit der Hüttenwartin. Die hat in den Westfljorden gearbeitet und hatte... [mehr]

26: Gletscher und Landmannalaugar

Frühstück auf der Hütte und dann Richtung Süden auf der 35. Dann rechts an, eine Strasse, die vielleicht direkt bis zum Gletscher führen soll. Tut sie tatsächlich. Erst Piste bis zu einer Hütte. Dann weiter eine sehr schlechte Piste. Alles praktisch bei Null-Sicht. Es geht durch ein riesiges Geröllfeld. Dann plötzlich der Gletscher. Und mir wird ein für alle mal klar, was Gletscher mit der Landschaft anstellen. Ein Pistenbulli und... [mehr]

27: Reise zum Mittelpunkt der Erde

Heute von Landmannarlaugar zum Snaefels, wo wir eine Bleibe für die Nacht reserviert hatten. Morgens erstmal Sonnenschein zum Aufwachen und um die unwirklichenFarben von Landmannarlaugar besser zur Geltung zu bringen. Jetzt lag eine lange Tagesetappe vor uns, die wir möglichst auch nicht komplett auf langweiligen Teerstrassen fahren wollten. Von Landmannalaugar die F208 nach Norden und dann die erste links nach der F225 abbiegen. Es ist überwiegend Sand, man kann schnell... [mehr]

28: Strandtag

Nach der langen Anreise gestern, heute ein ganz ruhiger Tag auf der Snaefellshalbinsel. Am Strand gepicknickt. Erstaunlich viele Touristenbusse hier. Mittagsschlaf gemacht. Auf ein Loch in den Wolken gehofft, um den Gletscher zu sehen.... [mehr]

29: Auf und unter den Snaefells

Nach dem ruhigen Tag gestern heute erstmal Höhlen angeguckt. Mit VNC den Inhalt von TTQV (Windows) auf dem iPhone angezeigt, kleines Café besucht. Perfektes Zusammenspiel von Auer und Zarges bewundert. Rausgefunden, das Globalstar westlich vom Snaefells nicht mehr so recht klappt.... [mehr]

30: in die Westfjorde

Nach dem Aufenthalt in Hellnar (Tag 28 & 29) Lanstreckenetappe von der Snæfellhalbinsel um den Breidafjördur nach Flókalundur – 350 km komplett auf Asphalt, da kamen wir auf 45 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Haus reinemachen und die Isländische Hausmüllendsorgung auf Sammelplätzen kennengelernt. Heisse Quelle, die industriell genutzt werden, besichtigt (N 64.96442° W 23.08773°). Hot Dogs an der Tanke gewollt und Hamburger bekommen. Versucht gestrandeten Schiffskutter bei Straumur zu besichtigen (N... [mehr]

31: zum Dynjandi

Nach dem Tag voller Wolken und Abstrusitäten heute ein Tag mit Sonne von früh bis spät. Gestartet auf dem Campingplatz vom Hótel Flókalundur in dem Naturschutzgebiet, dass sich im Internet nicht finden ließ. Hier soll es ganz tolle Sachen geben: Fossilien, Pools im Flusslauf, den Steine mit der Zeit ausgefräst haben (gibt es sonst vor allem in Höhlen), ein Wasserfall, hinter den man gehen könnte. Für all dass sollte man... [mehr]

32: Island ganz einsam

Vorabend sonnig, dafür fing der Morgen gleich herausfordernd an: peitschender Regen und Sturmböen. Wenn ich die Wetterkarte richtig studiert hab, Windstärke 10. Beim Versuch Wasser zum Spülen und Kaffee kochen zu machen (im halbtrockenen unter der korrekt abgespannten Markise) hat eine Böhe die Markise zerstört. Stangen verbogen, Gelenke gebrochen, Plane gerissen. Auch die Tür des Klohäusschens 50 m weiter hat es bei der Gelegenheit aus den Angeln gerissen. Aber schon... [mehr]

33: an’s Nordende

Isafjördur hatte uns nach den einsamen Gegenden am Vortag toll gefallen und das Hotel Horn verabschiedete sich mit einem guten Frühstück. Jemand anderes revanchierte sich damit, mit dem Lift stecken zu bleiben. Die isländischen Lifte sind seltsam: nur eine Plattform, die sich im Schacht bewegt – man kann bis zur Decke sehen. Nach Kinderrettung, ging es los in das lokale Akkordeon- & Fischerreimuseum (!). Oder Heimatmuseum. Ist auf jeden Fall in einigen... [mehr]

34: postindustrielle Landschaften

Nacht an unserem aufregenden Stellplatz mit leichtem Donnergrollen – aber eigentlich gibt es in der Gegend keine Gewitter – viel Regen und Brandungslärm. Irgendwas machte in der Brandung immer wider laut PLATSCH. Erst dachte ich an einen Wal, aber dass passierte wohl immer, wenn die Brandung einen Felsen genau richtig traf. Aufwachen im Regen. Wir beschließen direkt einzupacken und im Hotel Dubjavik zu frühstücken und packen im Regen in Rekordzeit zusammen. Eigentlich... [mehr]

35: in’s Hochland nach Laugarfell

Die Karte wird hier langsam unübersichtlich. Wir sind von Nord West nach Süd Ost gefahren und haben erstmals ein größeres Stück Strecke „wiederholt“. Vor genau 10 Tagen sind wir hier die Ringstraße gegen den Uhrzeigersinn von Blönduos zur 722 gefahren. Diesmal kamen wir von der Gegend bei Holmavik und wollen bei Varmarhild auf die 752 (N 65.54415° W 19.43928°). Die F752 begann mit einem netten Flusstal, war dann... [mehr]

36: Rettung und nochmal Myvatn

Heute wollten wir Freunde treffen. Wie und wo, war aber nicht klar. Nach einer kurzen Wiederholung des Dip im Hot Pot vom Vorabend sollte es von Laugafell nach Nydalur (N 64.73900° W 18.07107°) gehen. Dort wollten worden ansässigen Ranger nach der Befahrbarkeit der Strecken nach Askia befragen. Zum einen ging es um die Befahrbarkeit der Furten auf der F910 bei Kambsfell westlich des Trölladyngja zum anderen um den... [mehr]

37: Abstieg aus dem Hochland

Die Wetterkarte hatte eine recht eindeutige Meinung: „Fahrt nach Osten, da scheint die Sonne!“ Im Osten fährt auch die Fähre, da müssen wir also bald eh hin. Abschied von der TC-Offroad Truppe mit der wir gestern einen so netten Abend hatten und erstmal in den Kuhstall. Am Myvatn gibt es ein Café „in einem Kuhstall“ und da soll es ein Frühstücksbüffet geben. Lustigerweise waren wir schon vor zwei Wochen da... [mehr]

38: stationär

Nach dem Abstieg aus dem Hochland gestern heute am Ort geblieben. Kinder spielen in der Sonne. Wäscherei, alles Abgeschmiert, Filter gereinigt, Schäden aufgenommen (zB knutschen jetzt Reserverad und Tank), Grillfleisch vernichtet, Restaurantbesuch am Abend.... [mehr]

39: Einschiffen

Gestern schon angefangen, heute dann bis zum Ende alles ausgepackt, abgestaubt, aufgegessen. Kinder hatten noch Spielkammeraden gefunden. Bei der Wäscherei unsere Wäsche abgeholt und zu viel zu viel Geld für einen Fensterwischer ausgegeben – aber den hatte ich die letzten Wochen so vermisst. Spannenden Schrottplatz gefunden, letzte Postkarten verschickt und ab auf’s Schiff!... [mehr]

40: Färöer

Nach den ersten 24h auf See zwischenstopp in Thorshaven und 5 Stunden Aufenthalt. Mehrere deutsche Reisebusse fahren raus und laden ihre Passagiere zu einer Rundfahrt ein. Im Hafen erst ein, dann zwei dänische Kriegsschiffe mit Hubschrauber drauf. Hubschrauber fliegt sehr zackig von einem zum anderen. Ich steige aus und schau mir den Hafenbetrieb an, laufe einmal um den Parlamentskomplex und fotografiere die Tür zum Premierministerium. Färör gehört telefontechnisch nicht zur... [mehr]

41: Shettland

Nach Thorshaven gestern fahren wir heute an Shettland vorbei und sind kurz in der Telekomzone „Ausland 1“ – ich merke das, weil mein Telefon plötzlich mit eingehenden Nachrichten plinst. Das war mit Abstand das spannendste Ereignis an einem Tag auf See. Die Mahlzeiten und der Kinobesuch sind das einzige, was den Tag strukturieren und alle Gedanken drehen sich darum. Ich will nie eine Kreuzfahrt machen. Wir spielen Space Team.... [mehr]

42: This is the End

Genug auf dem Schiff gelangweilt. Um 7:00 sollen wir die Kabine geräumt haben, obwohl wir erst um 9:00 zum Auto dürfen. Frühstück um kurz nach 6 und es ist schon brechend voll. Die ganzen etwas komplizierteren Sachen fehlen vom Frühstücksbuffet – ob der Koch auch schon die Kombüse räumen musste? Nochmal auf Deck, da steht alles unter Wasser. Hat wohl ordentlich geregnet. Wind, aber auch unbekannte Wärme auf Deck.... [mehr]

Island 2013 – ein kleiner Reiseführer

Wir waren im Sommer 2013 gut 3 Wochen mit zwei Erwachsenen und drei Kindern (12, 10 & 5 Jahre) in unserem „offroad-Camper“ auf Island unterwegs. Dies hier soll weniger ein Reisebericht, als ein kleiner Reiseführer werden: Worauf muss man achten und was fanden wir sehenswert? ** Anreise** Wir sind mit der (einzigen) Fähre M/S Norröna mit dem Auto nach Island gefahren. Das war teuer. Angeblich gibt es auf smyrilline.fo,... [mehr]

Track Island-Reise 2013

Unsere Reiseroute des letzten Sommers auf Island gibt es jetzt auch als GPS Track abzurufen: Entweder bei wikiloc mit reduzierter Punktzahl (ca. 30000 Punkte) oder komplett mit über hunderttausend Punkten als direkter Download.... [mehr]