Frankreich 2016

In den Herbstferien ging es durch Frankreich und durch die Spanischen Pyrenäen. Dabei gab es von der Gezeitenstraße im Atlantik über eine gigantische Höhle in den Pyrenäen, und Feststecken auf Bergpfaden bis zur Scharfherde im Zentralmassiv alles, was einem so in den Sinn kommt.

Ab nach Frankreich!

In den Herbst Ferien sollte es irgendwie nach Frankreich gehen. So ganz klar wie, war allerdings nicht – dafür hat man schliesslich ein Wohnmobil, dass man nicht vorbuchen & -planen muß. Freitag nach der Arbeit packen und um 18:00 geht es endlich aus dem Rheinland los. Aachen. Wie war das eigentlich mit der Maut in Belgien? Ehr nicht. Um Mitternacht vor Paris von der Autobahn. Satellitenbilder studieren. Da wo die... [mehr]

Zur Île de Ré

Ziel war es Samstag Abend die Sonne im Atlantik versinken zu sehen. Also früh los. Leider an keinem Bäcker vorbei gekommen. Auf der Autobahn Kilometer fressen. Kurz vor der Küste noch einen Supermarkt besucht dann über die mautpflichtigen Brücke auf die „Ile de Rè“. Da grüßt einen „Camping und Caravaning überall verboten Schilder“. Und generell „3.5t ausser Anlieger verboten“, fast überall. Die zweite Ortschaft ist für mich als Anlieger... [mehr]

Auf der Île de Ré

Tip von der Hotelrezeption wo man frei stehen könnte. Am Leuchtturm vorbei auf der Hauptstraße und dann links ab zur Küste. Erst am späten Nachmittag los gekommen. Der Leuchtturm ist so touristisch, wie die Zugspitze oder die Wartburg. Aber die Empfohlene Strecke zum Strand ist schön sandig, die Äste kommen meistens so eben noch Beschädigung frei übers Dach. Am Ende ist es viel zu eng für einen Laster. Zum Glück... [mehr]

Von der Insel runter

Da die Insel recht deutlich gemacht hat, keine Camper zu wollen, runter da. Obendrein war das tanken einiger hundert Liter Diesel fällig und der war auf der Île de Ré erstaunlich teuer. Aber auch so fand sich im Hinterland erstmal keine genehme Tankstelle. Irgendwann gab es an einem Supermarkt den ersehnten Stoff; aber es war doch recht viel Zirkelei, bis ich an der Säule stand – die war, wie auch das... [mehr]

Richtung Pyrenäen

Von Bordeaux also gen Richtung Pyrenäen. Hab ich eigentlich die Höhlenausrüstung dabei? Zur Gouffre (Höhle) Pierre St. Martin. Die Ultimative europäische Höhlentour. Oben rein, 700 m tiefer wieder raus. Aber der 320m Eingangsschacht ist nicht so das richtige, wenn man allein unterwegs ist ;-)Aber: In den 60ern sollte da ein Kraftwerk in der Höhle gebaut werden. Da hat die Kraftwerksgesellschaft einen Tunnel zur riesigen (Giga, Mega, & Hyper) grossen... [mehr]

Kleines Milch Intermezzo

Vor 2.5 Wochen auf dem Bliss Kundenevent hatte ich ein original- verschlossenes Tetrapack H-Milch kaputtgeschüttelt 😯 Die Flüssigkeit war größtenteils im Scharnier der Treppe verschwunden. Hmmm.Das Wochenende drauf am Strand hatte ich die Kinder im Verdacht stinkige Schuhe dabei zu haben. Auf der Ile de Re wurde dann leider Klar: Es sind nicht die Schuhe – die lagerten schon unter dem Auto – und nicht die Jacken. Es kam aus dem... [mehr]

Warten auf 1600m

Also – nach der kleinen heute – kommt Morgen Nachmittag die große Höhlentour. Ich muß 24h tot schlagen. Eigentlich besteht für mich ja Urlaub daraus keine Termine zu haben. Andererseits: Sabine & Burkhardt drücken das so berede aus: Selbstbestimmtes Reisen ist dann, wenn man die Zeit hat, sich den lokalen Gegebenheiten anzupassen und mit den Locals zu verabreden. Gleichzeitig zieht es mich aber schon auch weiter. Zugvogel und so. Ich hab ja... [mehr]

Auf Bergpfaden Zurück zur Höhle

Morgens aufwachen bei niedrigen Wolken. Immerhin gelegentlich kein Regen. Der Luftdruck auf 1600m macht spannende Sachen mit meinen Not-Rationen. Der Weg geht ja irgendwie weiter, also fahre ich mal weiter. Was ich am Abend beim Kartenstudium schon gelernt hatte war: Der schöne Weg, den ich auf der Karte entlang des Kamms gesehen hatte war kein Weg, sondern die Grenze … Also den Weg weiter bergauf. Karst. Noch zwei Höhlen gefunden: eine... [mehr]

Langsam mal nach Osten

Freitag Morgen. Samstag Abend muss ich am anderen Ende der Pyrenäen am Flughafen sein. Soviel zum „eigenen Tempo“ und „selbstbestimmt Reisen“. Selber Schuld! Also weiter gen Osten! Gestern wurden Pläne geschmiedet, heute werden sie umgesetzt. Pyrenäenhauptkamm auf Schotter kann ich wohl knicken. Entweder sind die Strasssen gut ausgebaut oder Sackgassen oder einspurige Wanderwege. Vielleicht geht es weiter im Süden in Spanien. Heute erstmal die D441 – die soll schön sein – dann... [mehr]

Ganz langsam auf schönem Track durch die Pyrenäen

Mondhell ist es draussen. Wasser plätschert. Bäume Rauschen. Irgendwas ist im Gehölz. Gespenstisches Licht. Ich sortiere Fotos. Und lese „The Fall of the House Cabal“. Kann als Vampiergeschichte durchgehen. Fühle mich doch sehr in der Einsamkeit grad. Bisschen ein kalter Schauer. Heute schliesse ich ab; das mach ich sonst nur in Städten. Wo haben mich gestern meine Räder nur hin getragen? Morgens Eis auf den Dachfenstern. Kälteste Nacht bisher. Obwohl... [mehr]

Zurück nach Frankreich

Vom Flughafen Autobahn im Dunkeln. Ein paar Nächte steht jetzt Besuch unter einem festen Dach an. Das Häuschen ist aber in einer kleinen Siedlung oben in den Bergen mit extrem sportlicher Zufahrt. 52 Serpentinen heist es. Alles grössere, wie Wohnzimmerfenster kommen per Hubschrauber in die Siedlung heisst es. Die Feuerwehr habe sich eine Alternativ-Piste geschoben, aber die sei gesperrt, heisst es. Das ist mir zu viel Trubel am Abend. Genau... [mehr]

Hausboote schauen

Natürlich geht es durch diverse Bauprojekte später los, als gedacht. Jetzt erstmal Kilometer machen ist der Plan. Nach Perpingan liegt die sehr maurisch aussehende Festung Salses neben der Autobahn. Die wurde am Wasser gebaut, aber als sie fertig war, war das Meer weiter verlandet und das Ding stand an reiner strategisch er ungünstigen stelle. Egal, weiter. Die Abenddämmerung pirscht sich an. An der Aude ab von der Autobahn. Und bei... [mehr]

Minerve: In die Cevennen

Es geht auf kleinen Straßen Richtung Cevennen. Ein bisschen habe ich das Gefühl, das die Stimmung sich ändert. Die Leute sind nicht mehr so offen und amüsiert über den Reiselaster. Schon bei einfachen Ausweichmanövern hatte ich in den Pyrenäen oft das Gefühl, das mir Begeisterung entgegen schlägt oder am Atlantik zumindest Amüsement. Hier ehr Missbilligung. Die Teppichstangen sind auch zurück. Es soll nach „Minerve“ gehen. Stadt auf einer Felsnadel. Viel... [mehr]

Weiter in die Cevennen

Zurück ins Tal des Dourbie. Von der D991 soll es auf die D145 gehen. Das Navi will nicht so recht. Kurz drauf ist klar warum: Die Brücke über den Dourbie ist laut Schild nur bis 2.4m erlaubt. Uh. Da ist doch bestimmt Sicherheitsabstand drin, oder? Nach der Brückenquerung kam das Dorf Cantobre in den Blick. Im Grunde wie Minerve auf einer Felszunge gebaut, aber nicht so wehrhaft, nicht touristisch... [mehr]

Enge Strassen

Also statt Höhle von Veyreau etwa 400 m Abwärts in die Jonte-Schlucht. Strasse gut. Ich mach mir auch schon Gedanken wegen der 3 Tonnen. Das sah alles so gar nicht nach gewichtsbeschränkter Strasse aus. Zu gross, zu gut. Aber am Ende muss ja eine Brücke über die Jonte kommen. Die wollen bestimmt nur die Caravangespanne draußen halten. Hmmm …. more Es wird eng, die Serpentinen benötigen mehrere Züge. Immer mal wieder... [mehr]

Heimweg - Frankreich

Langsam muss es mal zurück nach hause gehen. Also los! Heute (noch) mehr Strecke (als gestern) machen. Aber über Land. Nord-Ost. Bei Luzy Stadtbesuch. Dumpen an der Entsorgungsstation. Üblicherweise habe ich insbesondere beim Schwarzwasser kein Problem das einige Kilometer auf Feldwegen zu verteilen. Aber diesmal war von dem letzten Hausputz recht viel Putzmittel im Tank, da ist die Kanalisation schon der bessere Entsorgungsort. Die Stadt war voll mit Niederländern. Und... [mehr]

Heimweg - Luxemburg

Morgens sind schon vor Tag und Tau die Angler da. Eigentlich war der Plan jetzt die Mosel bis Koblenz lang zu fahren. Aber das scheint langsam und in weiten teilen langweilig. Also auf der Autobahn nach Luxemburg und da schauen, ob es was zu schauen gibt. Angepeilt ist das Gebiet um Echternach. Der Schießentümpel ist dann schließlich das Ziel. Ein dreiteiliger Wasserfall und ein romantisches Brückchen. Es ist proppenvoll. Ausflugsgruppen.... [mehr]

Heimweg - Endspurt

Morgens Heimweh. Im Schlafanzug aufgesessen (Standheizung im Fahrerhaus will nicht – nachschauen), Motor an und knapp zwei Stunden bis zum heimischen Stellplatz. Dumpen. Bei McDonalds Frühstück besorgen. In der Halle (20C 🙂 „lüften“, Frühstücken, aufräumen. Mal wieder eine Dusche mit viel Wasser. Ach! warum nicht gleich eine Badewanne. Zuhause ankommen. Auch schön. ![Karte(https://dhuu.files.wordpress.com/2016/10/qv7snapz054.png)... [mehr]