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Auf Bergpfaden Zurück zur Höhle

Morgens aufwachen bei niedrigen Wolken. Immerhin gelegentlich kein Regen. Der Luftdruck auf 1600m macht spannende Sachen mit meinen Not-Rationen. Der Weg geht ja irgendwie weiter, also fahre ich mal weiter. Was ich am Abend beim Kartenstudium schon gelernt hatte war: Der schöne Weg, den ich auf der Karte entlang des Kamms gesehen hatte war kein Weg, sondern die Grenze … Also den Weg weiter bergauf. Karst. Noch zwei Höhlen gefunden: eine... [mehr]

Westsibirien 2016 – die Route

Im Sommer 2016 waren wir das westsibirische Tiefland -also die Gegend östlich des Ural – erkunden. Die Anreise Es ging für mich von zuhause aus nach Lübeck-Travemünde (Tag 1) und von dort mit der Fähre in 30 h nach Helsinki (Tag 2) und dann bis zur russischen Grenze am Grenzübergan Niirala, ca. 250 km nördlich von St. Petersburg (Tag 3). Ich hab den kleinen, nördlichen Grenzübergang genommen, anstatt den bei St.... [mehr]

Um Gazprom drumherumm nach Norden? Feststecken im Fluss.

Nachdem wir ausser Sichtweite der Gazprom-Schranke sind, überlegen wir uns nochmal genau, ob wir nach Yugorsk (Югорск) wollen. Nö. Eigentlich wollen wir nach Svetlyy (Светлый) und von da nach Khulimsunt (Хулимсунт). „Mein Navi wollte eh vor 10 km rechts abbiegen“. Ein bisschen Kartenstudium später zeigt sich: die gut ausgbaute Trasse ging etwa 30 Kilomenter zusammen mit der „offiziellen Strasse“, die knickte aber dann nach Osten ab, während die Trasse auf... [mehr]

Gefangen in Gazprom-Land

Nach dem Flop nördlich von Agirish (Агириш) sahen wir noch einen anderen Weg, nach Khulimsunt (Хулимсунт) zu kommen: Von Punga (пунга, wohl ehr ein Fluss, als ein Ort) westlich von Svetlyy (Светлый) geht eine Pipeline Trasse direkt nach Khulimsunt. Da führt auch irgendwie eine Strasse hin, also auf bis zur Kreuzung, wo wir von der Nord-Süd Betonpiste nach Westen Richtung Agirish abgebogen waren! Da war irgend ein Schild, dass auf... [mehr]

Brücken bauen nach Khulimsunt

Nach einer weiteren Nacht in Ivdel wollten wir endlich den Bogen nach Norden schlagen. Tanken bei LUK Oil mit allgemeiner Bargeldverwirrung. Auf wunderbarem Asphalt, auf dem einem 85 km/h fast zu wenig vor kam, ging es nach NOO Sovetskiy (Советский) – da endet die Strasse im Grunde und es geht nur noch mit einer Bahnlinie weiter. An der Republikgrenze Svedlovsk/Khantia-Mansia wird die Strasse sofort bedeutend schlechter. Aber zunächst werden... [mehr]

Zurück von Man PuPu Ner

Von unserer Rückfahrt nach der Umkehr samt obskurer Kontrolle gab es zuerst bei guentersleben.de zu lesen. Hier jetzt mein Blick auf die Tour. Wir standen ja mehr oder weniger auf einer Strassenkreuzung und die Nacht brachte einige Überraschungen: Gegen 3:00 fuhr ein Kamaz 6522Kipper (1,80 Meter Wattiefe!) an uns vorbei Richtung der Datschen von Ushma (Ушма). Eine halbe Stunde Später kommt ein ZIL-131 mit Auflieger vorbei, auf... [mehr]

Von Ivdel Richtung Man PuPu Ner.

Unser Weg durch Serow über Landstrassen und dann von Ivdel aus aus der Zivilisation nach Norden über üble Pisten bis zur Umkehr gab es zuerst bei Günther zu lesen. Hier meine Version der Ereignisse: Nach unserer Anreise nach Ivdel am Vortag kann es Richtig in die Einsamkeit Richtung Man PuPu Ner gehen. Im Grunde werden wir auf 150 km dem Fluss Lozva (Лозьва, Loswa) gen Norden folgen. Es geht erst... [mehr]

Starkregen & dicker Dreck

Wir stehen immer noch in der Mocke, in der wir gestern angehalten haben. Ich bin natürlich wieder erster wach und peile die Lage. Letztendlich stehen wir mit unseren ein dutzend Tonnen schweren Wohnmobilen in einer Seenlandschaft. Der Regen hat „Boden mit viel Wasser“ in „Wasser mit gelegentlich Boden“ verwandelt. Auf der russischen Topografischen Karte ist dies noch eine „Strasse mit doppellinie“. Ab der T-Kreuzung, die in etwa zwei Kilometern kommen... [mehr]

In schweres Gelände

Morgens machte ich erstmal einen Erkundungs-Spaziergang um unseren Stellplatz vom Vorabend. Es war wild-idyllisch, teile der Wiesen wurden noch regelmässig gemäht, andere wuchsen grad zu. Es gab sogar eine scheinbar noch intakte Stromleitung in die Richtung, in die wir wollten. Das fast verlassene Dorf Petryata/Pogranichny/Пограничный, und Umgebung waren in der Morgensonne wirklich zum verlieben. Die Strecke weiter in Ost-Richtung war ein Waldweg, der offensichtlich länger nicht mehr befahren... [mehr]

Track: Stol in den Westalpen

Im Zuge meiner Ostalpen-Tour 2016 habe ich Ende März versucht den Pass bei Stol in Slowenien zu queren. Ich bin abends auf der Nordrampe im Schnee stecken geblieben, übernachtet, hab morgens Ketten aufgezogen, bin 100 m weiter wieder Stecken geblieben und hab es dann aufgegeben, weil mit noch 400 Höhenmeter fehlten und ich ungemütlich gen Talseite rutschte. Schade. [ ![img_4480](https://dhuu.files.wordpress.com/2016/11/img_4480.jpg?... [mehr]