Daheim & Unterwegs

Zurück von Man PuPu Ner

Von unserer Rückfahrt nach der Umkehr samt obskurer Kontrolle gab es zuerst bei guentersleben.de zu lesen. Hier jetzt mein Blick auf die Tour.

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Wir standen ja mehr oder weniger auf einer Strassenkreuzung und die Nacht brachte einige Überraschungen:

Gegen 3:00 fuhr ein Kamaz 6522Kipper (1,80 Meter Wattiefe!) an uns vorbei Richtung der Datschen von Ushma (Ушма). Eine halbe Stunde Später kommt ein ZIL-131 mit Auflieger vorbei, auf dem ein mindestens Drei Meter breites Gittermastteil, das sehr aussah, als sei es für das Mining Camp. Das soll da lang passen, wo wir uns durchgekämpft haben? Naja, die Bäume entlang der Strecke hatten genug Wunden, die von grosser Ladung zeugten. Uff!

Ne halbe Stunde später kam der Kipper auch zurück und verschwand in Richtung Mining Camp. Hier ist was los!

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Zum Aufstehen hatten sich erstmal die zwei streunenden Hunde, die wir auf der hinfahrt schon gesehen hatten, um uns versammelt.

Zeit sich noch mal das Dorf Ushama anzuschauen – oder was davon übrig ist.

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Zum Teil wurde einfach ganz dreist aus den Häusern rausgesägt was man noch brauchen konnte. Ruski Style?

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Auf der Rückfahrt waren wir jetzt recht entspannt und hatten Zeit zum Spielen und fotografieren. Im Wasser ist es natürlich am schönsten.

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Diesmal besichtigten wir Vizhay genauer. Kann uns hier vielleicht jemand von hier nach Man PuPu Ner bringen?

Das auffälligste vor Ort ist das, was scheinbar ein Fischerreiclub oder so ist. Ansonsten ist die Ansammlung von Häusern und ansonsten planierten Grundstücken. Im nachhinein glaube ich die bleierne Schwere zu erkennen, die so oft auf den Wohnplätzen von indigener Bevölkerung liegt. Angeblich gibt es in dem ganzen Riesigen Oblast Swedlorsk nur noch 260 Mansen.

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Wir unterhalten uns mit einer Gruppe aus Grossvater, Vater und Sohn auf einem Quad, die gekommen sind, zu schauen, was wir treiben. Alle anderen Wege aus Vizhay seien nur im Winter zu fahren. Ja, eine Durchfahrt nach Norden Richtung Khumilsunt gäbe es, aber auch die sei nur im Winter zu fahren. Nein, es gäb keine organisierte Touren nach Man PuPu Ner. Wir hatten irgendwie gehofft, jemand würd uns mit einem UAZ hin fahren. Irgendwann wittern die drei aber ein Geschäft und bieten uns an, uns mit dem Quad zum Dyatlov Pass zu bringen. Ach lieber nicht. Uns wird auch wieder von einer Rallye in Burmantovo berichtet.

Dann schauen wir uns lieber noch Burmantovo an. Also knapp 20 km (45 Minuten) zurück nach Süden zur Gabelung, dann 16 km (nochmal 45 Minuten) nach Norden bis zur Brücke von Burmantovo (Бурмантово). Burmantovo hat laut Wikipedia immerhin noch 42 Einwohner. Viel steht verlassen, aber das Dorf mit seiner mächtigen Brücke hat immer noch viel Ausstrahlung. Wir legen ein Päuschen ein.

Nach Ivdel weiter nach Osten!