Daheim & Unterwegs

27: Reise zum Mittelpunkt der Erde

Heute von Landmannarlaugar zum Snaefels, wo wir eine Bleibe für die Nacht reserviert hatten.

Morgens erstmal Sonnenschein zum Aufwachen und um die unwirklichenFarben von Landmannarlaugar besser zur Geltung zu bringen. Jetzt lag eine lange Tagesetappe vor uns, die wir möglichst auch nicht komplett auf langweiligen Teerstrassen fahren wollten.

Von Landmannalaugar die F208 nach Norden und dann die erste links nach der F225 abbiegen. Es ist überwiegend Sand, man kann schnell und viel bequemer, als auf der F208 fahren. Tolle Strecke nördlich von Vallafell. Über die Details stritten sich die Karten, wir kämen weiter westlich raus, als gedacht und sind wider die 26 gen Osten und dann die 32 über den Fluss gen Westen gefahren. Dann ging es irgendwann rechts rein mit Schild „Haifoss“ – allerdings nicht da, wo es laut Karte rein gehen sollte. Auf guter Piste bis zum wirklich beeindruckenden Wasserfall am Zusammenfluss von zwei Flüssen – also praktisch zwei Wasserfälle. Beeindruckend. Hoch.

Die Piste Skjaldbreiðavegur/Línuvegur /F338, die wir weiter Richtung Nord/West zur 348 gefahren sind, gehört zu einer Stromtrasse. Grob, aber professionell geschottert aber professionell Instand gehalten. Die Furten sind wohl gepflegt und alle unter 40 cm. Alles geeignet für große Baumaschinen. Die Landschaft ist toll, bis auf die Strommasten allerorten.

Tja, bis auf die eine Stelle: Da ging es rechts ab zu einem Ponyhof. Die Stromtrasse ging links lang. Also links lang. Was folgte waren zwei sehr derbe Furten: Das Flussbett war voll groben und sehr groben Steinen. Die erste Furt war sehr breit mit allerlei Inseln im Fluss, also vor allen unübersichtlich. Der letzte Arm, den wir genommen haben war dann recht tief. Nach der zweiten Furt waren die Wasserstandsmarken am Auto bei gut 70 cm – und am anderen Ufer kam man kaum raus.

Beide Furten verwöhnten uns mit spektakulären Qualmwolken aus dem Motor und schrecklichem gerüttelt, aber auch festem Untergrund und beherrschbarer Strömung.

Dann die 349 Richtung Westen auf der falschen Seite vom Gulfoss vorbei, Touristen gucken. Einen Ausbruch des Geysiers aus der Ferne beobachtet. Am Laugarvatn vorbei nach Thingvellier, dort zwischen den Kontinentalplatten gestanden. Die 550 (Kalidalur) Richtung Norden dann auf die 52 Richtung Borganes abgebogen. Da eingekauft und Burger gegessen, dann weiter zum Snaefells. Das war ein langer Tag.

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