Daheim & Unterwegs

24: Nordisland

Vom paradisischen Lonkot nach einem ausgibigen Frühstück entspannt um die nächste Halbinsel gegurkt. Erst hatten wir noch überlegt, ob wir nicht noch eine Nacht länger in unserem Fundstück „Bucolic Ressort Lonkot“ vom Vortag bleiben sollten, aber wir wollen weiter! Bucolic bedeutet übrigens „Rustic, pastoral, country-styled“.

Den nördlichen Steindamm zur Insel Þórðarhöfð („Thordarhöfdi“) (65° 57.555′, -19° 26.618′) gefahren. Die meleonengrossen Kieselsteine auf dem Damm machten dabei ordentlich Radau – nur nicht langsamer werden. Der Aufstieg zur Insel erschien uns dann aber doch zu rustikal für die kleineren, also unverrichteter Dinge zurück aufs Festland. Nachher haben wir festgestellt, dass wir da auf einem „doppel-Tombolo“ rumgefahren sind und das das etwas besonderes ist.

An der Spitze des Skagafjörður haben wir irgendwelche historischen Ruinen gesucht und nicht gefunden. Soll der Platz gewesen sein, wo Grettir der Starke verurteilt wurde.

Grettislaug (65° 52.861′, -19° 44.217′) besucht. Dort im Café eine oder zwei Stunden verbracht. CD mit Gretiers Saga gekauft. Da gibt es auch eine Jugendherberge und einen Campingplatz, war aber nahezu ausgestorben. Im Cafe fanden wir es nett, ansonsten ist unserer Meinung nach Grettislaug – das in einer Sackgasse liegt – keinen Umweg wert.

„Grader“ bei der Strassenreparatur zugeschaut. Pidgin Kolonie gesehen – die meisten sind aber schon weg in den Süden. In Blönduos (65° 40′ N, 20° 18′ W) auf den Campingplatz. Platznachbarin zum Abendessen eingeladen. Das machte aus einem doofen Regnerischen Campingplatz einen netten Abend. Kinder spielten wild und ausführlich mit den Einheimischen.

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